Lebensmittelabfälle in Deutschland

Quelle: BMEL

Die Messung von Lebensmittelabfällen erfüllt mehrere Zwecke: Nicht nur macht sie Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette sichtbar. Sie zeigt auch den Handlungsbedarf und nicht zuletzt die Erfolge bei der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Deshalb ist es wichtig, dass Daten verfügbar und aussagekräftig sind.

Vor diesem Hintergrund muss die Bundesregierung internationale, europäische und nationale Berichtspflichten erfüllen, zum Beispiel im Rahmen der Agenda 2030 und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

In der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe Indikator 12.3 tauschen sich die verantwortlichen Bundesbehörden über die Berichterstattung gegenüber der EU aus. Mitglieder sind das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Umweltbundesamt und das Statistische Bundesamt.

In verschiedenen Forschungsprojekten und Studien sowie den sektorspezifischen Dialogforen werden Lebensmittelabfälle in Unternehmen und privaten Haushalten genauer betrachtet, um Ursachen der Lebensmittelabfälle zu identifizieren und eventuell Maßnahmen zur Reduzierung zu bewerten.