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Quelle: BMEL

Mit der Aktion #brotretten informierte das ZEHN gemeinsam mit engagierten Bäckereien in Niedersachsen, wie Verbraucher:innen Brot und Brötchen vor der Tonne retten können.

Wirkungsfeld

landesweit

Kategorie

Gesellschaft

Wo

Niedersachsen

Ansprechpartner:in
Talke Gristede

Mit der Aktion #brotretten informierte das ZEHN gemeinsam mit engagierten Bäckereien in Niedersachsen, wie Verbraucher:innen Brot und Brötchen vor der Tonne retten können.

#brotretten Zwei Hände halten einen Laib Brot in der Hand
Herausforderung und Problematik

Pro Jahr und Person landen statistisch 78 kg Lebensmittel in der Tonne - mehr als 10 kg davon sind Brot und Backwaren. Vor allem beim Thema "richtige Lagerung von Brot" ist mehr als die Hälfte der Verbraucher:innen (52,9 %) unsicher und wünscht sich mehr Informationen. Das zeigte eine Online-Erhebung der Fachhochschule Münster von 2015.

Umsetzung und Maßnahmen

Zum Tag der Lebensmittelverschwendung (2. Mai) bot das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN ) die Aktion #brotretten in Zusammenarbeit mit niedersächsischen Bäckereien an. Ziel der Aktion war es, die Wertschätzung für Brot und Brötchen bei Verbraucher:innen zu steigern und die Lebensmittelverschwendung von Backwaren zu reduzieren. Dafür stellte das ZEHN interessierten Bäckereien kostenlose Materialien zur Verfügung, die in den Bäckereifilialen ausgelegt werden konnten. Ein Informationsflyer mit Fakten zu Brot und Brötchen informiert über die Haltbarkeit und die richtige Lagerung von Brot. Passend dazu gab es Tipps für die Verwertung von übriggebliebenem Brot mit einem passenden Brot-Reste-Rezept.

Erfolge und Einsparungen

Bäckereien in ganz Niedersachsen hatten die Chance, sich mit ihren Filialen an der Aktion #brotretten zu beteiligen. So konnten viele Verbraucher:innen direkt am Point of Sale mit den Informationsmaterialien angesprochen und informiert werden. Das ZEHN machte ergänzend dazu auf der eigenen Website auf das Thema Lebensmittelwertschätzung aufmerksam.


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Diese Aktion lässt sich ideal auf andere Lebensmittel und damit auf eine Zusammenarbeit mit weiteren Lebensmittelhandwerken oder dem Lebensmitteleinzelhandel übertragen. Um möglichst viele Betriebe für eine Teilnahme zu interessieren, bedarf es ausreichend Vorlaufzeit.

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Talke Gristede, Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen
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