Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

FoodLabHome ist ein Citizen Science-Projekt, in dem junge Menschen in ihren eigenen Haushalten Lebensmittelabfälle messen und reduzieren, um so zum Klimaschutz beizutragen.

Kategorie

Gesellschaft

Wirkungsfeld

bundesweit

Wo

Schleswig-Holstein

Wer

Technische Universität Berlin/ Leuphana Universität Lüneburg
 

Ansprechpartner:in
Foodlabhome-Team

FoodLabHome ist ein Citizen Science-Projekt, in dem junge Menschen in ihren eigenen Haushalten Lebensmittelabfälle messen und reduzieren, um so zum Klimaschutz beizutragen.

FoodLabHome
Herausforderung und Problematik

Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in Privathaushalten stellt einen bedeutsamen Hebel zur Senkung von Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) dar.
Bildung wird eine wichtige Rolle beigemessen, um die Klimaziele zu erreichen. Auch zur Verringerung der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten bedarf es deshalb geeigneter Bildungsansätze.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Hier setzt das Projekt „FoodLabHome – Klimabildung zur Reduktion häuslicher Lebensmittelabfälle“ an. Es wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Die FoodLabHome-Module wurden in Zusammenarbeit mit sechs unterschiedlichen Schulen entwickelt und evaluiert. Ein zentrales Ergebnis sind die Online-Module und der Food Waste Tracker, die auf der Website www.foodlabhome.net zur Nutzung bereitstehen.
In Form eines ausführlichen Handbuchs wurde ein vollständiges Bildungsangebot entwickelt, das für drei Projekttage konzipiert ist. Zwischen den Projekttagen sind Praxisphasen zuhause vorgesehen. Junge Erwachsene erforschen die Klimarelevanz von Lebensmittelverschwendung in ihren eigenen Haushalten, indem sie die dort anfallenden Abfälle messen und mithilfe eines Food Waste Trackers deren Klimarelevanz ermitteln. Anschließend entwickeln sie Reduktionsstrategien, um die Lebensmittelabfälle zu reduzieren und so zum Klimaschutz beizutragen. Ihre Erfahrungen teilen sie mit ihren Haushaltsmitgliedern.
Multiplikator:innen können das Material in ihrer schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit einsetzen. Es wurde für die Arbeit mit jungen Erwachsenen ab einem Alter von etwa 15 Jahren konzipiert und eignet sich insbesondere für Schüler:innen allgemeinbildender Schulen ab der 10. Klasse, Berufsschüler:innen oder auch Studierende im Grundstudium. Auch ein Einsatz in der Arbeit mit außerschulischen Jugendgruppen ist gut möglich.
 

Erfolge und Einsparungen

Die Auswertung der erzielbaren CO2-Einsparungen steht noch aus.
 


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Die FoodLabHome Module können insbesondere in den Klassenstufen 9 - 11 eingesetzt werden. Jede:r kann sich mithilfe des Food Waste Trackers über die durch Lebensmittelabfälle entstehende Klimabelastung informieren, um persönliche Reduktionsstrategien zu entwickeln, welche am Ende zum Klimaschutz beitragen.

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Prof. Dr. Ulf Schrader, FoodLabHome
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