Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Die App „Scheune“ ermöglicht das Tauschen oder Verschenken von Lebensmitteln, die im Kleingarten oder auf dem Balkon geerntet werden. Regionale Angebote werden mit lokaler Nachfrage zusammengeführt, vorhandene lokale Ressourcen werden optimal genutzt, eine größere Sortenvielfalt erreicht und Transportwege für Lebensmittel verringert.

Kategorie

Gesellschaft

Wo

Sachsen

Wirkungsfeld

bundesweit

Kontakt

Die App „Scheune“ ermöglicht das Tauschen oder Verschenken von Lebensmitteln, die im Kleingarten oder auf dem Balkon geerntet werden. Regionale Angebote werden mit lokaler Nachfrage zusammengeführt, vorhandene lokale Ressourcen werden optimal genutzt, eine größere Sortenvielfalt erreicht und Transportwege für Lebensmittel verringert.

Scheune – eine App für Kleingärtner:innen
Herausforderung und Problematik

In Deutschlands 893.000 Kleingärten fällt von Juli/August bis Oktober häufig so viel Ernte an, dass von den Gärtner:innen nicht alles rechtzeitig geerntet und verwertet werden kann. Das führt dazu, dass einige der Lebensmittel verderben.
 

Umsetzung und Maßnahmen

In der App „Scheune“ können überschüssige Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Nüsse und Pflanzen, die in Gärten, auf Hinterhöfen oder Balkonen wachsen, geteilt und getauscht werden. Alternativ kann auch Selbstgemachtes wie Chutneys, eingelegte Gurken oder Marmelade angeboten werden. 
Registrierte Nutzer:innen können in der 2019 gelaunchten App Angebote einstellen und mit Interessierten über eine App-interne Nachrichtenfunktion Kontakt aufnehmen, um zum Beispiel einen Abholtermin zu vereinbaren.
 

Erfolge und Einsparungen

Seit der Veröffentlichung der App gibt es 337 angemeldete Nutzer:innen in allen 16 Bundesländern (Stand: April 2020). Auch das mediale Interesse wächst stetig weiter; diverse Zeitungen berichten über die App.
 


"

Überschüssige Ernte muss nicht verderben – gerade als Gärtner weiß man, wie viel Mühe in einem Lebensmittel steckt. Über diese App können Sie übrig gebliebene Lebensmittel an andere Menschen verteilen und in Kontakt kommen. Auf diesem Weg erfahren lokale Produkte eine höhere Wertschätzung, die dezentrale Lebensmittelerzeugung wird gefördert, lange Transportwege vermieden, aber vor allem wird die Menge an Verlusten durch Ernteüberschuss reduziert.

"
 Thomas Rommel, „Scheune“
Filteroptionen
schließen
Gefiltert nach:
Filter zurücksetzen

Wirkungsfeld

Bundesland

Kategorie

Schlagwort

 

 

 

 

Ist Ihnen ein Projekt bekannt, welches gut in unsere Sammlung an Best-Practice-Beispielen passen könnte? Hier erfahren Sie, wie Sie das Projekt vorstellen können.