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Obst

Bananen
© Printemps - Fotolia.com

Kühlschrank oder nicht?

Manche Obstsorten bewahren ihre Frische und Vitamine nur gut gekühlt in einer offenen Plastiktüte. Andere reagieren auf Kälte ganz empfindlich.

Heimisch kühl, exotisch warm

Es gilt die Faustregel: Heimisches liebt es kühl, Exoten mögen es warm. Apfel, Kirsche, Zwetschge und Co. fühlen sich bei unter acht Grad Celsius besonders wohl. Von den Exoten mögen nur Feige und Kiwi den Kühlschrank; alle anderen wie Banane, Mango oder Zitrusfrucht bevorzugen dagegen die Lagerung bei über 16 Grad Celsius.

Manches Obst bleibt besser Einzelgänger

Viele Obstsorten sondern das Reifegas Ethylen ab. Das gilt auch für Gemüse. Es sorgt dafür, dass anderes Obst und auch Gemüse im Umkreis schneller altert und verdirbt. Zu den starken Ethylen-Produzenten unter den Früchten gehören zum Beispiel Äpfel, Aprikosen und Pflaumen. Das vorzeitige Verderben lässt sich am sichersten verhindern, wenn alle Obst- und Gemüsesorten getrennt voneinander aufbewahrt werden.

Obstreste haltbar machen

Zu viele Früchte gekauft? Durch Einmachen, Trocknen, die Weiterverarbeitung zu Säften oder Einfrieren kannst Du sie bis zu mehreren Monate haltbar machen. Wichtig für alle vier Methoden: nur frische, gesäuberte Früchte verwenden.

Fürs Trocknen schneidest Du das Obst in Scheiben oder Hälften. Äpfel und Birnen kannst Du schälen und kurz in Zitronenwasser tauchen, damit sie nicht braun werden. Die Früchte werden auf Schnüre gefädelt und zum Trocknen aufgehängt. Fertig sind die Früchte, wenn sie elastisch sind, aber beim Aufschneiden keine feuchten Stellen mehr sichtbar sind. In einem verschlossenen Gefäß hält sich das Obst für mehrere Monate. Vor allem in den ersten Tagen regelmäßig kontrollieren, ob wirklich alles gut getrocknet war und nichts schimmelt.

Aus Obst kannst du auch leicht Saft herstellen. Für kleine Mengen kannst du einen Entsafter nutzen oder einen Saft-Aufsatz für deinen Fleischwolf kaufen. Bei dünnschaligen Beeren lässt sich der Saft auch durch ein Tuch pressen. Größere Mengen harter Früchte bringst du am besten zu einer Lohnmosterei. Sie stellt aus deinen mitgebrachten Früchten Saft her, tötet Keime durch Erhitzen und füllt die Flüssigkeit ab.

Mit Tempo einfrieren

Obst muss schnell gefrieren, sonst wird es matschig. Du solltest deshalb nie mehr als ein Kilo Früchte auf einmal in den Eisschrank legen. Vorher kurz waschen, in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel oder -behälter legen. Gefroren hält Obst acht bis zwölf Monate lang.

Wasserhaltige Sorten wie Birnen und Äpfel verlieren beim Auftauen trotzdem schnell ihre Konsistenz. Mixe sie einfach vorher zu Püree oder stelle ein Kompott her. Bei Steinobst wie Aprikosen und Pfirsiche entfernst Du die Kerne. Nicht für den Eisschrank gemacht sind die meisten Südfrüchte wie Kakis, Litschis oder Bananen. Sie erfrieren dort regelrecht.

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