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Nudeln und Spätzle

Nudeln in verschiedenen Formen

Frische Teigwaren wie Nudeln, Spätzle und Gnocchi sind sehr keimanfällig. Du solltest sie gut kühlen, dann halten sie drei bis vier Tage. Getrocknete Nudeln hingegen bleiben bis zu einem Jahr frisch und können sogar noch länger halten. Dabei spielt es keine große Rolle, ob du die Packung schon aufgemacht hast. Wichtig ist, dass du sie trocken und bei mäßigen Temperaturen lagerst. Bewahre die Nudeln am besten im Vorratsregal in einem dicht schließenden Behälter auf.

Kein Zusammenkleben

Gekochte Nudeln, die zu Klumpen verklebt sind, bleiben schon mal liegen – bis sie vergammelt sind. Lasse lieber nach dem Kochen kurz kaltes Wasser darüber laufen, dann lösen sie sich voneinander. Im Kühlschrank sind sie besser aufgehoben als im Topf auf dem Herd – allerdings nur dann, wenn die Nudelreste dadurch dort nicht in Vergessenheit geraten. Vergessliche Gemüter können sich einfach mit einer Zettelnotiz im Kochbereich behelfen.  Bemerkst du schon beim Kochen, dass du zu viel Pasta hast, kannst du überschüssige Nudeln auch auf einem geölten Backblech verteilt auskühlen lassen. Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn du später einen Salat daraus machen möchtest.

Austrocknen verhindern

Pasta fühlt sich in geschlossenen Behältern wohl. Gib sie in Plastikdosen oder abgedeckte Schüsseln. So gehst du sicher, dass die Nudeln nicht hart werden.

Pasta-Matsch vermeiden

Durchgeweichte Pasta schmeckt wässrig und landet schnell mal im Müll. Achte deshalb darauf, sie nur so lange zu kochen, bis sie bissfest ist. Wenn Spätzle und Gnocchi oben schwimmen, weißt du, dass sie fertig sind. Nach dem Kochen lässt du deine Nudelreste zwei bis drei Stunden auskühlen. Packst du sie erst dann in einen Behälter, kann sich darin kein Schwitzwasser bilden, das die Pasta matschig macht. Bewahre sie am besten auch getrennt von übrig gebliebener Soße auf. Willst du sie essen, erhitzt du zuerst die Soße. Dann gibst du die Nudeln hinein, damit sie nicht unnötig weich werden.

So halten Nudelreste länger

Bewahre Nudeln nicht im Warmen auf, sondern im Kühlschrank. Das ist der richtige Platz – allerdings nur dann, wenn die Pasta dort nicht in Vergessenheit gerät. Wenn dir das schon einmal passiert ist, nutze einen Notizzettel: Schreibe dir auf, welche Reste du in den Kühlschrank stellst und befestige ihn in Herdnähe. Stelle deine Pasta im abgedeckten Behälter ins oberste Kühlschrankfach. Dies ist der richtige Platz für SpeiseresteSelbstgekochtes. Nudeln halten dort ein bis zwei Tage. Oder du frierst die Nudelreste nach dem Auskühlen in einem fest verschlossenen Gefrierbeutel für drei bis vier Monate ein.

Soßen-Leben verlängern

Soße kannst du im Kühlschrank wenige Tage aufbewahren. Dazu gibst du sie in fest verschließbare Behälter, bei nicht aufgebrauchten Soßen-Tetrapacks hilft eine Heftklammer zum Verschließen. Achte bei Gläsern auf saubere Ränder. Angebrochenes Pesto hält so vier bis fünf Tage, selbstgemachte Hackfleischsoße im untersten Kühlschrankfach noch gut zwei Tage. Das Hackfleisch  solltest du noch am Kauftag zubereiten. Achtung: Reste von Carbonara-Soße mit rohem Ei musst du gut kühlen und noch am Tag der Zubereitung essen. Sonst droht eine Salmonelleninfektion!

Wie Parmesan lecker bleibt

Kaufe Parmesan und Grana Padano am Stück, so hält er vier Wochen und damit noch länger als das geriebene Produkt. Die Stücke kannst du in Papier eingewickelt oder in einer Käsedose auf der mittleren Ebene des Kühlschranks aufbewahren. Oder du packst den Parmesan oder Grana Padano in ein Leinentuch und legst ihn ins Gemüsefach des Kühlschranks. Ein wenig weißlicher Schimmel ist kein Grund für die Tonne. Schneide die befallene Stelle einfach großzügig weg, den Rest kannst du getrost genießen. Achtung: Das gilt nur für Hartkäse!

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