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Haltbar oder nicht?

Wer kennt das nicht: Man greift einen Joghurt aus dem Kühlschrank und sieht, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) abgelaufen ist. Unbedacht landet der Becher direkt im Mülleimer. Das kannst du ändern!

Mindestens haltbar bis

Mindesthaltbarkeitsadatum auf einer Tiefkühlpackung
Mindesthaltbarkeitsdatum © BMEL/Walkscreen

Diese Angabe ist kein Wegwerfdatum! Bei dem MHD handelt es sich um eine Empfehlung des Herstellers. Bis zum angegebenen Datum garantiert er die spezifischen Eigenschaften des Produkts wie Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz und Nährwert. Mit Ablauf des MHDs ist ein Lebensmittel also nicht automatisch schlecht. Verlasse dich auf deine Sinne: Wenn der Joghurt gut aussieht, riecht und schmeckt, ist er meistens auch noch gut.

Doch beachte: Das MHD gilt nur für das ungeöffnete Produkt bei korrekter Lagerung. Eine offene Packung lässt Sauerstoff, Feuchtigkeit und Mikroorganismen hinein. Das Lebensmittel kann schneller verderben. Bei manchen Produkten finden sich Angaben darüber, wie lange sie nach Anbruch haltbar sind. Ansonsten gilt auch hier: Augen, Nase und Mund vertrauen und selbst entscheiden.

Verbrauchen bis

Verfallsdatum auf einer Packung Hackfleisch
Verbrauchsdatum © BMEL/Walkscreen

Einige besonders leicht verderbliche tierische Produkte tragen ein Verbrauchsdatum. Ob Hackfleisch oder frisches Geflügel – ist das Verbrauchsdatum überschritten, gibt es leider nur noch eines: Ab in die Tonne damit. Sonst besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung. Gerade diese Produkte sollten unbedingt so gelagert werden wie angegeben und auch beim Transport nach Hause möglichst kühl gehalten werden.

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