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Haltbar oder nicht?

Wer kennt das nicht: Man greift einen Joghurt aus dem Kühlschrank und sieht, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist und wirft den Becher unbedacht direkt in den Mülleimer. Auf diese Weise schmeißen wir gedankenlos wertvolle Lebensmittel weg. Das kannst du ändern: Lebensmittel sind unterschiedlich gekennzeichnet: Die meisten mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum, einige wenige mit einem Verbrauchsdatum.

Mindestens haltbar bis

Mindesthaltbarkeitsadatum auf einer Tiefkühlpackung
Mindesthaltbarkeitsdatum © BMEL/Walkscreen

Diese Angabe ist kein Wegwerfdatum, sondern eine Empfehlung des Herstellers, das Produkt in dieser Frist aufzubrauchen. Denn bis dahin garantiert er die spezifischen Eigenschaften des Produkts wie Geschmack und Geruch, Farbe, Konsistenz und Nährwert. Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist ein Lebensmittel also nicht automatisch schlecht. Verlasse dich auf deine Sinne: Wenn der Joghurt gut aussieht, riecht und schmeckt, ist er meistens auch noch gut.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt aber nur für das ungeöffnete Produkt bei korrekter Lagerung. Eine offene Packung lässt Sauerstoff, Feuchtigkeit und Mikroorganismen hinein. Das Lebensmittel kann schneller verderben. Bei manchen Produkten finden sich Angaben darüber, wie lange sie nach Anbruch haltbar sind. Ansonsten gilt auch hier: Augen, Nase und Mund vertrauen und selbst entscheiden.

Verbrauchen bis

Verfallsdatum auf einer Packung Hackfleisch
Verbrauchsdatum © BMEL/Walkscreen

Einige besonders leicht verderbliche tierische Produkte tragen ein Verbrauchsdatum. Ob Hackfleisch oder frisches Geflügel: Ist das Verbrauchsdatum überschritten, gibt’s leider nur noch eines: Ab damit in die Tonne. Sonst besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung. Gerade diese Produkte sollten unbedingt so gelagert werden wie angegeben und auch beim Transport nach Hause möglichst kühl gehalten werden.

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