Bundespreis 2021

Die Gewinner und Nominierten

Aus den 160 eingegangenen Bewerbungen für den Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021 hat die Jury die Nominierten ausgewählt. Die Gewinner:innen wurden am 20. Mai 2021 in einer digitalen Preisverleihung bekannt gegeben.

Mit dem Bundespreis 2021 wurde der Fokus auf den Zusammenhang zwischen unserer Lebensmittelverschwendung und der Erderwärmung gerichtet. Denn wie wir mit unserem Essen umgehen, wirkt sich auf unser Klima aus: Für die Produktion und Verarbeitung, für die Lagerung und für den Transport von Lebensmitteln benötigt es wertvolle Ressourcen wie Wasser, Ackerboden und Energie.

Aus den insgesamt 160 eingereichen Ideen wurden in diesem Jahr 16 Projekte als Finalisten von der siebenköpfigen Jury unter Vorsitz von Bärbel Dieckmann, ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe e.V., ausgewählt. Hier geht es zur Zu gut für die Tonne! – Bundespreis Broschüre 2021 (barrierefrei).

 

Die Preisverleihung des Zu gut für die Tonne! Bundespreises 2021:

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Die fünf Gewinner:innen

Die Gewinner:innen des Förderpreises

Drei Frauen von einer Wand auf der Hühner abgebildet sind

Immer eine gute Suppe – Verarbeitung von Althennen von der Landwirtschaftlichen Direktvermarktung Margit Jung

Die Landwirtin Margit Jung verarbeitet Althennen aus kleinen Tierbeständen. Damit unterstützt sie landwirtschaftliche Betriebe, ihre älteren Tiere zu vermarkten, anstatt sie entsorgen zu müssen. Für...

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Zwei Menschen vor einem Auto-Kofferraum, indem zubereitete Speisen in einer Schüssel liegen

Gastro hilft - Initiative GastroHilft

GastroHilft ist eine Initiative, die übrig gebliebene Lebensmittel aus Supermärkten, Restaurants oder Privathaushalten rettet und an bedürftige Menschen abgibt. Zusätzlich bietet das Team täglich...

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Zwei Personen halten ein Glas in die Kamera

Saure Bratbrasse statt Beifang für die Tonne - Fischerei Schröder

In der Fischerei Schröder gibt es Brasse zu kaufen, einen wenig bekannten und von vielen unterschätzten regionalen Fisch, der oft als Beifang entsorgt wird. Die Brasse lässt sich auf verschiedenste...

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Die Nominierten in der Kategorie Landwirtschaft und Produktion waren

  • Beetgold GmbH für ihre „Vollgemüse Tortillas aus Gemüsetrester“ (Heimenkirch, Bayern)
  • Dörrwerk GmbH mit „RETTERGUT – die Marke, die Lebensmittel rettet“, indem sie Rohware, die im Verarbeitungsprozess anfällt, verwertet (Berlin)
  • Fischerei Schröder: „Saure Bratbrasse statt Beifang für die Tonne“ (Havelaue, Brandenburg)
  • Landwirtschaftliche Direktvermarktung Jung mit ihrem Projekt „Immer eine gute Suppe“ und der Verwertung von Althennen z.B. als Suppenhühner (Fronhausen, Hessen)

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Die Nominierten in der Kategorie Handel waren

  • Bäckerei Bergmann & Sohn GmbH: „Gute Backwaren von gestern – Yesternday“ (Frömmstedt, Thüringen)
  • Picnic GmbH, die mit ihrem Online-Supermarkt „Zero Waste Supply Chain” ermöglichen – indem sie mit intelligenter IT und Logistik die Bestellungen der Kunden passgenau mit der Bereitstellung durch die Anbieter abstimmen und die Vermarktung regionaler Produkte fördern (Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen)
  • Veggie Specials by veggielutions: kaufen Waren mit fehlerhaften Etiketten oder Füllmengen-Fehlern auf, etikettieren sie korrekt um und bringen sie so in den Verkauf (Köln, Nordrhein-Westfalen)

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Die Nominierten in der Kategorie Gastronomie waren

  • 1. FC Heidenheim 1846 e. V., der übrig gebliebene Speisen am Tag nach den Spielen bei einem „Mitarbeiter-Reste-Essen“ anbietet (Heidenheim, Baden-Württemberg)
  • Unverpackt-Laden „Frau Lose“: verwertet in seinem Restaurant „Fabulose“ noch genießbare Lebensmittel, die sonst in der Tonne gelandet wären (Dortmund, Nordrhein-Westfalen)
  • Initiative GastroHilft für das Projekt „GastroHilft“, das hilfebedürftige Menschen mit geretteten Lebensmitteln versorgt und warme Mahlzeiten für Wohnungslose anbietet (Halberstadt, Sachsen-Anhalt)

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Die Nominierten in der Kategorie Gesellschaft und Bildung waren

  • Essen für Alle (EfA): eine Initiative von ehrenamtlichen Helfern, die noch genießbare Lebensmittel sammelt, verteilt und verarbeitet sowie mit ihren Kochkursen die Wertschätzung für Lebensmittel erhöht (Groß-Gerau, Hessen)
  • gelbetomaten e. V.: für „Kochen&Erleben@school“, das Grundschüler an gesunde, nachhaltige Ernährung heranführt und für das Thema Lebensmittelverschwendung sensibilisiert (Horburg, Niedersachsen)
  • Die Schwestern Georgia von le Fort und Louisa Wahler, die kühlende Gefäße aus recyceltem Porzellan entwickelt haben – Obst und Gemüse bleibt so richtig temperiert und länger frisch (Hamburg)

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Die Nominierten in der Kategorie Digitalisierung waren

  • DANONE GmbH: “Online Clearance-Sale” für bestimmte Großkunden, vor allem öffentliche Einrichtungen, die Produkte mit geringer Mindest-Rest-Frische ankaufen können (Haar, Bayern)
  • Direkt vom Beet e. V. vernetzt Gärtner und Städter virtuell, damit Gartenfrüchte nicht im Müll und Kompost landen, sondern verwertet werden (Chemnitz, Sachsen)
  • SPRK.global GmbH: für eine innovative Distributions-Plattform, die überschüssige, aber noch einwandfreie Produkte aus einem Unternehmen zur weiteren Verwendung an andere Abnehmer vermittelt (Berlin)

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