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17.10.2018 | Schon gewusst?

Von der Schale bis zum Kern: Kürbisse restlos verwerten

Mit diesen Tipps holst du vor und nach Halloween das Beste aus deinem Kürbis heraus.
(c) E. Schnittenhelm - Fotolia

1. Basteln statt schnitzen: Wenn du an Halloween keinen Kürbis essen magst, aber dennoch eine gruselige Deko haben möchtest, hier eine simple, aber schöne Idee, um Kürbisabfälle zu vermeiden: Verzichte auf das Schnitzen und beklebe oder bemale den Kürbis. Das macht mindestens genauso viel Spaß und ist für kleine Kinder um einiges einfacher und ungefährlicher. Der Kürbis bleibt dabei unbeschadet und länger frisch. Nach der Gruselnacht kannst du ihn dann wie gewohnt zubereiten.

2. Kürbiskerne trocknen und rösten: Kürbiskerne sind ein gesunder und leckerer Snack und verfeinern geröstet viele Gerichte. Als erstes löst du die Kerne aus dem Fruchtfleisch heraus, reinigst sie vorsichtig unter Wasser und breitest sie flach aus. Du kannst sie an einem warmen Ort lufttrocknen lassen oder du trocknest sie im Ofen bei 50 Grad. Anschließend kannst du die Kerne mit ein wenig Öl in der Pfanne rösten – entweder mit Schale zum späteren Knabbern oder geschält, wenn du sie zum Backen oder als Topping für Salate und Suppen verwenden möchtest.

3. Kürbischips backen: Aus den Kürbisfasern im Inneren kannst du knusprige Chips backen. Dafür die Fasern mit Öl, Salz und Pfeffer vermischen, auf einem mit Backpapier belegten Blech ausbreiten und abgedeckt bei etwa 50 Grad trocknen lassen. Das geht übrigens auch mit Kürbisschalen. Hierfür den Kürbis vorher waschen, dann die Schale in langen, dünnen Streifen abschneiden und auf einem Backblech ausbreiten. Die Stücke mit Salz bestreuen und etwa zehn Minuten einwirken lassen. Dann mit etwas Öl bestreichen und das Ganze bei 200 Grad knusprig backen. Fertig ist die Knabberei!

4. Kürbis einkochen: Das Fruchtfleisch kannst du länger haltbar machen, indem du es einkochst. Zusammen mit Orangensaft und Äpfeln, mit Zitrone und Vanille oder mit Kokosmilch erhältst du zum Beispiel eine leckere Kürbismarmelade. Du kannst aus dem Kürbis aber auch ein sauer-scharfes Chutney zubereiten. Dafür brauchst du: Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Essig, Chili und Zucker – und natürlich deine Kürbisstücke. Je nach Geschmack kannst du dein Chutney mit Gewürzen wie Ingwer oder Zimt verfeinern.

5. Kürbis einfrieren: Oftmals hast du nach Halloween mehr Fruchtfleisch, als du mit einem Mal verbrauchen kannst. Friere die Reste am besten ein. Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: Entweder du frierst den rohen Kürbis geschält und in kleine Würfel geschnitten ein. Oder du garst und pürierst ihn vorher und füllst das Mus in Gefrierbeutel ab. Die Portionen kannst du dann nach Bedarf auftauen und in Nullkommanichts eine Kürbissuppe daraus zaubern. Oder du raspelst den Kürbis vor dem Einfrieren. Die Kürbisraspeln eignen sich besonders gut für Brot und Kuchen.

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