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28.03.2018 | Schon gewusst?

Lager-Tipps für die Osterfeiertage

Die Osterzeit kündigt sich schon lange in den Supermärkten an: die Regale sind prall gefüllt mit bunten Ostereiern und Schokohasen in allen Facetten. Und die meisten planen das ein oder andere Essen im Kreise der Familie – wie beispielsweise ein großes Osterfrühstück. Zu einem gemütlichen Osterbrunch gehören neben den Ostereiern und dem Schokoladenhasen oft auch der Hefezopf sowie allerlei andere Leckereien. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat für dich Tipps zusammengestellt, wie die Eier, der Schokohase und der Hefezopf möglichst lange haltbar bleiben, indem man auf eine richtige Lagerung achtet.
© Harald Biebel - AdobeStock

Eier

Heute gehören Eier an Ostern einfach dazu: Ob hart gekocht, bunt bemalt oder fürs Osterbuffet roh verarbeitet. Eier sind am längsten haltbar, wenn sie mit dem spitzeren Ende nach unten aufbewahrt werden. Dann befinden sich der Dotter in der Mitte und die Luftkammer oben. Lagert das Ei andersherum, steigt die Luftblase mit der Zeit nach oben. Dann kann es passieren, dass sich die Eihaut ablöst und Keime eindringen. Man sollte ein Ei vor der Lagerung übrigens nicht waschen. Das könnte die natürliche Schutzschicht der Schale zerstören.

Ob ein rohes Ei noch gut ist, kannst du mit Hilfe des Wassertestes feststellen. Hierzu das Ei in ein Wasser-Glas legen: bleibt es am Boden, ist es noch frisch. Ein älteres Ei richtet sich auf oder schwimmt. Schwimmt ein Ei, muss es aber nicht direkt weggeworfen werden, sondern sollte über 70 ° Celsius erhitzt werden. Es eignet sich somit zum Kochen oder Backen. Der Geruchstest verrät dir, ob ein Ei faulig ist.

Eier auspusten macht nicht nur Spaß, sondern verschönert auch den Osterstrauch. Eiweiß und Eigelb müssen aber nicht weggeworfen werden, sondern sind zwei bis drei Tage im Kühlschrank in einer abgedeckten Schüssel haltbar. Das Ei hält sich sechs bis zehn Monate bei -18 ° Celsius. Dazu gibst du etwas Salz oder Zucker dazu. Eiweiß alleine kannst du auch ohne Zucker oder Salz einfrieren und bis zu einem Jahr lang im Gefrierschrank lagern. Hart gekochte Eier halten sich zwei bis vier Wochen. Beim Kauf von vorgekochten und gefärbten Eiern sollte man auf eine ausreichende Restlaufzeit bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum und auf eine unbeschädigte Schale achten. Mehr zum Thema Eier findest du hier.

Osterzopf

Zum Osterfrühstück gehört traditionell auch ein Hefezopf. Diesen kannst du bei Zimmertemperatur in einer Plastikfolie lagern. Herrschen draußen schon Temperaturen über 25 Grad Celsius, bewahre das Hefebrot im Kühlschrank auf. Eine Stunde vor dem Verzehr holst du es heraus, dann entwickelt es bis zum Frühstücksbeginn wieder sein volles Aroma.
Brotaufstriche, egal ob süß oder herzhaft, sollten möglichst nur mit sauberem Besteck entnommen werden. So werden keine Fremdkeime eingeschleppt. Am besten bekommen Frischkäse, Pastete, Marmelade und Co. jeder einen eigenen kleinen Löffel zum Portionieren. Nach dem Frühstück gehören die angebrochenen Packungen und Gläser gut verschlossen in den Kühlschrank.
Frischer Wurst- und Käseaufschnitt gehört für viele zu einem abwechslungsreichen Frühstück dazu. Da aufgeschnittene Wurst- und Käsescheiben nur wenige Tage haltbar sind, kaufe die Lebensmittel lieber gleich am Stück. Rohen Fisch (Lachs) oder rohes Fleisch (Mett) solltest du generell nur kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen. Die empfindliche Ware darf nicht lange gelagert werden und ist für den schnellen Verzehr bestimmt.

Schokolade

Schokohasen, gefüllte Schokoladeneier und Co. sind feuchtigkeitsempfindlich. Sie sollten daher an einem trockenen und temperaturbeständigen Ort aufbewahrt werden. Ideal ist eine Lagertemperatur zwischen 10°C und 18°C. Der Kühlschrank ist nicht der geeignetste Aufbewahrungsort, da hier Fett- und Zuckerreif auf der Schokolade entstehen können: Man erkennt dies an dem typischen fleckig-weißen Belag auf der Schokolade. Gesundheitlich ist solcher Reif jedoch vollkommen unbedenklich. Bei sommerlichen warmen Temperaturen bietet es sich an, die Schokolade in der Kühlschrank-Tür zu lagern.
Schokolade, insbesondere weiße, neigt dazu, Fremdgerüche anzunehmen. Deshalb sollte die Schokolade möglichst luftdicht verpackt werden und nicht in der Nähe stark riechender Lebensmittel wie Käse oder Fisch kommen. Dunkle Schokolade ist so mindestens zwei Jahre, Milchschokolade etwa anderthalb Jahre und weiße Schokolade etwa zwölf Monate haltbar. Die Qualität lässt allerdings mit zunehmender Lagerdauer nach.

Was hilft bei der Planung des Osterbuffets und wohin mit Resten?

Planst du zum Osterfest ein größeres Buffet für Freunde und Familie? Nutze unseren Partyplaner! Er berechnet dir genau die Speisemengen, die du benötigst. So werden alle satt und es bleiben keine Reste übrig. Wenn Kinder dabei sind, schau dir auch unsere Tipps zur Kinderparty-Planung an.
Für übrig gebliebene, hart gekochte Ostereier haben wir tolle Resterezepte in unserer Datenbank: zum Beispiel einen Brotaufstrich aus Ei oder eine leckere Eier-Guacamole.
Übrig gebliebene Schokoladen-Osterhasen lassen sich klein hacken und als Streusel für den nächsten Nachtisch verwenden. Oder Schokobrötchen backen. Hart gewordener Hefezopf lässt sich zu Brotkuchen oder zu belegten süßen Toasts verarbeiten.

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