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11.03.2017 | Schon gewusst?

Mit gutem Gewissen Fisch essen

Überfischung reduziert die globalen Fischbestände stark. Wir sagen dir, worauf bei einem nachhaltigen Fisch-Einkauf zu achten ist.
(c) Jgolby- Fotolia

Schon 30 Prozent der globalen Wildfischbestände sind so klein geworden, dass ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht zu geraten drohen. Europa ist mit seiner Fischereipolitik auf einem guten Weg, die Überfischung einzudämmen, und du kannst mit einem bewussten Einkauf deinen Beitrag dazu leisen. Also Augen auf beim Fisch-Kauf: Es lohnt sich genau hinzuschauen, woher der angebotene Fisch kommt.

Siegel helfen bei der Auswahl

Fischprodukte mit dem MSC-Siegel stehen für eine nachhaltige Fischerei, die streng kontrolliert wird. Wer Fisch mit MSC-Siegel kauft, schützt Meere und Fischbestände.

Das vom WWF initiierte asc-Siegel zeichnet umweltgerechte Aquakulturen aus. In Aquafarmen werden Fische, Muscheln, Krebse und Algen gezüchtet. Aufgrund der Überfischung gewinnen Aquakulturen zunehmend an Bedeutung. Auch das Bio-Siegel steht für ökologisch geführte Fischfarmen.

Das Bioland-Siegel wird unter Berücksichtigung der Fischbestände und Umweltauswirkungen vergeben. Wer Fisch von Naturland kauft, kann sich sicher sein, dass ausschließlich nachhaltige Fangmethoden und ökologische Aufzuchtstätten zum Einsatz kamen.

Auf der Roten Liste

Fische aus Nordsee, Ostsee und Wattenmeer können bedenkenlos gekauft werden. Scholle, Köhler oder Hering sind also grundsätzlich eine gute Wahl. Verzichten solltest du auf Thunfisch, Aal und Seeteufel. Die Bestände sind weltweit stark angegriffen. Auch Rotbarsch und Makrele sollten nur zweite Wahl sein. Der Einkaufsratgeber des WWF zeigt dir in einem Ampelsystem, welche Fische mit gutem Gewissen gegessen werden können und worauf du lieber verzichtest. Wer frischen Fisch aus der Region kaufen möchte, findet hier weitere Informationen.

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