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26.10.2018 | Meldungen

Pforzheim rettet Lebensmittel!

Aktionstage fanden am 16. und 17. November 2018 statt

Etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich bundesweit im Müll – und jede und jeder kann dazu beitragen, das zu ändern. Denn es ist ganz einfach, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden: gezielt einkaufen, richtig lagern, Reste sinnvoll verwerten. Davon konnten sich Besucherinnen und Besucher der Zu gut für die Tonne!-Aktionstage am 16. und 17. November in Pforzheim überzeugen. In der Schlössle-Galerie standen Mitmach-Aktionen, Kochshows, Verkostungen, Diskussionsrunden und Livemusik auf dem zweitägigen Programm. An Informationsständen erfuhren Interessierte mehr über den Gemüseanbau und die Landwirtschaft und erhielten praktische Tipps, wie sie die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden können. Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr verarbeitete auch krumme Karotten und knubbelige Kartoffeln und liefert live den Beweis, dass auch krumme Dinger lecker schmecken. In „Tischgesprächen“ luden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Kultur zum Dialog ein und informierten Besucherinnen und Besucher umfassend über das Thema „Lebensmittelver(sch)wendung“.  

Bereits am 15. November konnten Interessierte an einer Lebensmittelretter-Tour teilnehmen, die sie nach Karlsruhe zum Fruchthof Bratzler und zum Streuobstbetrieb Mayerhof in Mühlacker führte. Vor Ort erfuhren sie, warum es manche Lebensmittel nicht in den Handel schaffen und erhielten einen spannenden Einblick in die Lebensmittelerzeugung.

Zu gut für die Tonne! ist eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Aktionstage in Pforzheim wurden von der Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen (ejl) organisiert und durchgeführt.


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