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06.03.2019 | Meldungen, Schon gewusst?

Leckeres Reste-Fasten

Zur Fastenzeit stellen wir euch klassische Fastenrezepte vor, mit denen ihr nebenbei noch Reste verwertet.
(c) M.studio – Adobe Stock

Am Aschermittwoch, 40 Tage vor Ostern, startet traditionell die Fastenzeit. Früher galten für das Fasten strenge Regeln, heute wird es sehr viel freier und individueller gestaltet. So verzichten manche in der Zeit auf Zucker oder Alkohol, andere nehmen sich vor, 40 Tage lang nicht zu shoppen, kein Auto zu fahren oder ohne Plastik auszukommen. Wir verbinden alt mit neu und stellen euch drei klassische Fastenrezepte vor, mit denen ihr – ganz im Sinne des Zero-Waste-Gedankens – Küchenabfälle vermeidet.

Fastensuppe aus Gemüseresten
Ein Klassiker während der Fastenzeit sind nahrhafte Suppen wie die italienische Minestrone. In der Suppe kannst du wunderbar übrig gebliebenes Gemüse verkochen. Für eine Mahlzeit für vier Personen brauchst du 750 Gramm Gemüse, Brühe, Nudeln als Einlage und zum Abschmecken Tomatenmark, Salz und Muskat. Einfach das Gemüse kleinschneiden, in einem Liter Wasser mit etwas Brühe weichkochen, nach Belieben Nudeln hinzugeben, würzen – fertig ist dein Fastengericht.

Schmarrn und Knödel aus alten Semmeln

Semmelschmarrn sind eine gute Möglichkeit, alte Brötchen zu verwerten. Alles, was du dafür brauchst, sind sechs Semmeln, drei Eier, 250 Milliliter Milch und etwas Fett oder Öl zum Anbraten. Als erstes verrührst du die Eier mit der Milch, gibst eine Prise Salz hinzu und weichst die in Scheiben geschnittenen Semmeln für etwa eine halbe Stunde darin ein. Dann die Scheiben von beiden Seiten goldbraun braten und vor dem Servieren den Semmelschmarrn mit Zucker und Zimt bestreuen. Wer mag kann auch Rosinen und Mandeln dazu geben.

Für eine herzhafte Variante gibst du zu den eingeweichten Brötchen noch einmal Milch hinzu, bis du einen zähen, klebrigen Teig hast. Dann mischst du feingehackte Petersilie, angedünstete Zwiebeln, Salz und Pfeffer unter. Aus dem Teig kannst du – am besten mit angefeuchteten Händen – Knödel formen und in Salzwasser bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebeln in Butter glasig dünsten und diese am Ende über die Knödel geben. Dazu schmecken z.B. Pilze in Rahmsoße.

Gratiniertes Ofengemüse
Reste von saurer Sahne oder Schmand kannst du zum Überbacken von Gemüse verwenden – zum Beispiel Blumenkohl. Dafür einfach eine Form mit Butter ausstreichen, gekochte Blumenkohlröschen hineinlegen, Sahne und geriebenen Käse drüber geben, eine Viertelstunde in den Ofen, fertig. Alternativ kannst du zum Gratinieren auch Semmelbrösel oder Paniermehl aus zerkleinerten harten Brötchen verwenden.

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