Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Im Rahmen des Projekt „Essen in Hessen“ wird eine Untersuchung in acht Modell-Kantinen in Hessen hinsichtlich der Abfälle in der Außer-Haus-Verpflegung durchgeführt. Zudem ist eine Dialogplattform „Auf dem kulinarischen Weg zur Nachhaltigkeit in Hessen“ ins Leben gerufen worden, in der sich Ernährungs- und Umweltexperten darüber austauschen wie im Bereich der Außer-Haus Verpflegung eine nachhaltige Ernährung sichergestellt und Lebensmittelabfälle in diesem Bereich vermieden werden können. Der WWF geht davon aus, dass im Bereich der Außer-Haus Verpflegung über 35 Prozent der Lebensmittel im Abfall landen.

Kategorie

Außer-Haus-Verpflegung

Wo

Hessen

Wirkungsfeld

landesweit

Wer

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Wiesbaden), Deutsche Bundesstiftung Umwelt (Osnabrück) und WWF Deutschland (Berlin)
 

Ansprechpartner:in
Maria Ertl, Referentin

Im Rahmen des Projekt „Essen in Hessen“ wird eine Untersuchung in acht Modell-Kantinen in Hessen hinsichtlich der Abfälle in der Außer-Haus-Verpflegung durchgeführt. Zudem ist eine Dialogplattform „Auf dem kulinarischen Weg zur Nachhaltigkeit in Hessen“ ins Leben gerufen worden, in der sich Ernährungs- und Umweltexperten darüber austauschen wie im Bereich der Außer-Haus Verpflegung eine nachhaltige Ernährung sichergestellt und Lebensmittelabfälle in diesem Bereich vermieden werden können. Der WWF geht davon aus, dass im Bereich der Außer-Haus Verpflegung über 35 Prozent der Lebensmittel im Abfall landen.

Essen in Hessen
Herausforderung und Problematik

Unsere derzeitigen Ernährungsstile und deren negative Auswirkungen auf Umwelt und Klima rücken zunehmend in den Fokus der wissenschaftlichen und politischen Diskussionen. Gleiches gilt in Bezug auf die derzeit sehr hohen Nahrungsmittelabfälle, die es nicht nur aus ethisch-moralischen, sondern auch aus Gründen des Ressourcen- und Klimaschutzes zu reduzieren gilt. 
Ein zentraler Bereich, um Veränderungen im Ernährungsstil und bei der Verringerung von Nahrungsmittelverlusten zu erreichen, stellt die Außer-Haus-Verpflegung dar. Nach dem Endverbraucher trägt die Außer-Haus-Verpflegung am meisten zur Lebensmittelverschwendung bei. Gleichzeitig weist dieser Bereich ein hohes Vermeidungspotenzial mit hohem finanziellem Einsparpotenzial auf.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Das Projekt „Essen in Hessen – Übertragbare kennzahlenbasierte Umweltkommunikation für eine nachhaltige Ernährung bei minimierten Lebensmittelverlusten am Beispiel von hessischen Modellbetrieben bezogen auf Betriebskantinen, Justizvollzugsanstalten und Berufsbildungseinrichtungen“ setzt auf folgende Maßnahmen:
Konkrete Zusammenarbeit mit Modellbetrieben: 
Zusammen mit ausgewählten Unternehmen im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung werden Optimierungsmaßnahmen zum Thema ressourcenschonende Ernährung und Verminderung von Lebensmittelabfällen umgesetzt. Ziel ist es, ein nachhaltigeres Speiseangebot in der Gemeinschaftsverpflegung bei gleichzeitiger Minimierung von Lebensmittelverlusten zu erreichen. Erstmalig wird in dem Projekt eine Kombination von verschiedenen Instrumenten vorgenommen, die die Analyse, Bewertung und Optimierung beider Themenfelder – nachhaltige Ernährung und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen – ermöglicht. Basierend auf den Ergebnissen sollen Handlungsleitfäden und Beispiele guter fachlicher Praxis für die Außer-Haus-Verpflegung erstellt werden. Fokusregion des Projektes ist Hessen. Eine bundesweite Ausstrahlung wird jedoch durch die Auswahl der Unternehmen gewährleistet.
Dialog „Auf dem kulinarischen Weg zur Nachhaltigkeit – Essen in Hessen“: 
Begleitend zu den Optimierungsmaßnahmen ist eine Dialogplattform „Auf dem kulinarischen Weg zur Nachhaltigkeit – Essen in Hessen“ etabliert worden, bei der Akteure aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Ziel ist es, wesentliche Punkte innerhalb folgender Kernthemen zu identifizieren: Nachhaltigkeitsberichterstattung, Ausbildung, Kommunikation zu Mitarbeitern und Kunden sowie Handlungsbedarf in Politik und Forschung. Für diese sollen in den Dialogforen Stellungnahmen und Empfehlungen an Politik, Wirtschaft und Verbraucher entwickelt werden. 
Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell und inhaltlich unterstützt und gefördert. Die Projektkoordinierung liegt beim WWF. Projektpartner sind United Against Waste e. V. und das Institut für nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft e. V. (INL).
 

Erfolge und Einsparungen

Der Dialogprozess wurde im März 2017 erfolgreich gestartet. In den Modellbetrieben werden erste Abfallmessungen durchgeführt. Erste Messergebnisse werden im Herbst 2017 erwartet.
 

Partner

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
https://www.dbu.de/
    
WWF Deutschland
https://www.wwf.de/
 


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