Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Das Projekt thematisiert die Verpflegung in der Schule und die Lebensmittelverschwendung. Mit fachkundigen und interessierten Akteuren vor Ort werden Strategien und konkrete Maßnahmen erarbeitet.

Kategorie

Gesellschaft

Wirkungsfeld

landesweit

Wer

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
 

Ansprechpartner
Dr. Patrick Luchmann

Das Projekt thematisiert die Verpflegung in der Schule und die Lebensmittelverschwendung. Mit fachkundigen und interessierten Akteuren vor Ort werden Strategien und konkrete Maßnahmen erarbeitet.

Initiierung von Lokalen Tafelrunden
Herausforderung und Problematik

Der Brandenburger Landtag hat am 18. November 2015 zum wirksamen Eindämmen der Lebensmittelverschwendung  einen Beschluss (Drucksache 6/2972-B) gefasst. Danach wird die Landesregierung aufgefordert, eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Schulträgern, Unternehmensverbänden und Verbraucherverbänden einzurichten, um Maßnahmen gegen Lebensmittelverluste bei der Schulverpflegung zu erarbeiten und ihre Umsetzung zu befördern.  

Zudem wird die Landesregierung mit Beschluss des Landtages Brandenburg (Drucksache 6/4560[2.ND]-B) aufgefordert den Dialogprozess zur Schulverpflegung mit den Akteuren intensiv weiterzuführen.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Das Maßnahmenpaket „Initiierung von Lokalen Tafelrunden als Teil der Qualitätsoffensive Schulverpflegung“ wird in den Jahren 2017 und 2018 durch die Landesregierung Brandenburg gefördert.

Durch die Maßnahmen sollen die Themen Schulverpflegung und Lebensmittelverschwendung zunehmend in das öffentliche Bewusstsein gerückt, gesellschaftliche Akzeptanz in den Regionen geweckt und geeignete Maßnahmen entwickelt werden. Interessierte und fachkundige Akteure haben die Möglichkeit, sich in die lokalen Tafelrunden einzubringen. Einen Antrag auf Koordinierung dieser Prozesse können als gemeinnützig anerkannte Organisationen stellen, die in der Region anerkannt sind und der Initiative ein Gesicht geben sollen. Aufgabe dieser Organisationen ist es, Arbeitskreise mit interessierten und fachkundigen Akteuren aus den jeweiligen Regionen zu organisieren, durchzuführen und zu dokumentieren.

Die lokalen Tafelrunden wollen alle Akteure für eine aktive Gestaltung einer nachhaltigen Schulverpflegung, für eine Wertschätzung von Lebensmitteln und gegen Lebensmittelverschwendung gewinnen. Vor allem mit Akteuren aus Produktion, Verarbeitung, Vertrieb/Handel, gesellschaftlichen Interessenvertretungen und auch aus Behörden werden geeignete Maßnahmen erarbeitet, von diesen finanziert und umgesetzt.
 

Erfolge und Einsparungen

Ziel der Maßnahme ist es, lokale Netzwerke zu schaffen, um für die örtlichen Gegebenheiten individuell angepasste Strategien mit interessierten und fachkundigen Akteuren zu entwickeln und umzusetzen. Mit dem Bottom-up-Ansatz soll gesellschaftliches Engagement geweckt und den Gegebenheiten vor Ort Rechnung getragen werden.
 

Partner

Projektagentur gGmbH
https://www.projektagentur-berlin.de/
 


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