Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Das Projekt EVeLaB – schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung im Land Brandenburg – ist ein Fortbildungsangebot für Brandenburger Lehrkräfte mit thematischen Bezug zu Ernährung und dem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Kategorie

Gesellschaft

Wirkungsfeld

landesweit

Wer

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
 

Ansprechpartner
Dr. Patrick Luchmann

Das Projekt EVeLaB – schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung im Land Brandenburg – ist ein Fortbildungsangebot für Brandenburger Lehrkräfte mit thematischen Bezug zu Ernährung und dem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Ernährungs- und Verbraucherbildung im Land Brandenburg
Herausforderung und Problematik

Im Beschluss des Brandenburger Landtages vom 18. November 2015 wurde die Landesregierung aufgefordert, das Thema Lebensmittelverschwendung bei der Verbraucherbildung in und außerhalb der Schule stärker zu berücksichtigen. Für das Schuljahr 2017/2018 wurden Ernährungs- und Verbraucherbildung als Lerninhalte im neuen Rahmenlehrplan aufgenommen. Vor diesem Hintergrund wurde das fachübergreifende Fortbildungsangebot EVeLaB entwickelt, welches unter anderem konkret das Thema Lebensmittelverschwendung in einem Workshop aufarbeitet.
 

Umsetzung und Maßnahmen

EVeLaB wird in 2017 und 2018 im Rahmen der Qualitätsoffensive Schulverpflegung gefördert und umgesetzt. Die Qualitätsoffensive Schulverpflegung bündelt verschiedene Maßnahmen zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen und ausgewogenen Ernährung, zur Etablierung der Ernährungsbildung sowie zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen in der Schule für eine hohe Teilnahmequote an der Schulverpflegung. 

Das Projekt EVeLaB beinhaltet drei Qualifizierungsstufen: zunächst werden mit den Schulen Zielvereinbarungen getroffen, die den momentanen Stellenwert der Ernährungs- und Verbraucherbildung in der Schule reflektieren und aus denen Anknüpfungspunkte für die Umsetzung des Rahmenlehrplans abgeleitet werden. In der zweiten Stufe nehmen die Lehrkräfte an Weiterbildungs-Workshops teil, z. B.: „Kaufen für die Tonne?“, „Hast du die Wahl?“ Die Lehrkräfte müssen an mindestens drei unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Die Qualifizierungsstufe drei sieht eine Abschlussveranstaltung vor, bei der sich die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen über ihre Erfahrungen austauschen können mit Blick auf die unterrichtliche Umsetzung der in den Workshops vermittelten Methoden. 

Nach Teilnahme am EVeLaB haben die Lehrkräfte die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung beim MdJEV zur unterrichtlichen Implementierung der erworbenen Kenntnisse im schulinternen Curriculum zu stellen.
 

Erfolge und Einsparungen

Mit dem Fortbildungsangebot wird die unterrichtliche Methoden- und Fachkompetenz von Lehrkräften auf dem Gebiet der Verbraucherbildung gestärkt und damit auch eine wesentliche Voraussetzung für die Stärkung der Urteils- und Handlungskompetenz von SchülerInnen in Sachen nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln gelegt.
 

Partner

Institut für Weiterqualifizierung an der Universität Potsdam
https://www.wib-potsdam.de/
 


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