Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Das Projekt liefert Tipps für Speisereste und zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie: Was ist bei der Mitgabe von Essensresten als Gastronom zu beachten? Wie lassen sich Lebensmittelabfälle vermeiden?

Kategorie

Außer-Haus-Verpflegung

Wo

Sachsen-Anhalt

Wirkungsfeld

landesweit

Wer

IHK Halle-Dessau
 

Ansprechpartner
Daniela Wiesner

Das Projekt liefert Tipps für Speisereste und zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie: Was ist bei der Mitgabe von Essensresten als Gastronom zu beachten? Wie lassen sich Lebensmittelabfälle vermeiden?

Können Sie mir das einpacken?
Herausforderung und Problematik

Etwa ein Drittel aller im Außer-Haus-Verzehr hergestellten Speisen landen im Abfall. Einige Gäste möchten die Essens- und Buffetreste mit nach Hause nehmen, was zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen beitragen kann. Der Gastronomiebetreiber möchte jedoch die Haftung bei unklarer Lagerung und Haltbarkeit von Speiseresten während des Transportes und vor dem Verzehr nicht übernehmen.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Die Portion war zu groß und der Gast möchte die Reste gern mitnehmen. Auf dem Nachhauseweg kann jedoch so einiges mit dem Essen geschehen. Auch Buffets im Restaurant sind für viele Gäste gerade bei Familienfeiern wie Hochzeit und Geburtstag sehr beliebt. Hier ist für jeden Gast etwas dabei und jeder kann soviel nehmen, wie er möchte. Am Ende der Feier wollen manche Gäste dann vielleicht auch die Buffetreste mit nach Hause nehmen. 

Da die Speisereste hier einige Zeit auf dem Buffet waren, ist die Verderblichkeit besonders hoch. Auch der ungekühlte Transport in der mitgebrachten Schüssel kann problematisch sein. Um das Haftungsrisiko möglichst gering zu halten, können Vorkehrungen getroffen werden. Rückstellproben geben auch im Nachhinein die Beweisfähigkeit, dass die Speisen im Moment der Abgabe an den Gast in einem einwandfreien Zustand waren. Dies muss auch entsprechend dokumentiert werden. 

Die IHK Halle-Dessau gibt die Empfehlung an die gastronomischen Einrichtungen, Rückstellproben vor der Übergabe der Speisereste an den Gast zu nehmen und ggf. eine Vereinbarung über die Mitgabe abzuschließen. Musterformulare für Rückstellproben und ein Übergabeprotokoll für Gäste wurden entwickelt. Auch zur Frage, wie sich Lebensmittelabfälle beim Catering vermeiden lassen, hat die IHK Halle-Dessau u. a. in Zusammenarbeit mit Umweltbundesamt und DEHOGA einige Tipps zusammengestellt.
 

Beteiligung

Lassen Sie die Gäste unterschreiben, dass diese die Speisen auf eigene Verantwortung mit nach Hause nehmen. Auch ein Hinweis, dass die Speisen innerhalb kürzester Zeit verzehrt und nach Möglichkeit gekühlt transportiert werden sollen, wäre wichtig. Nehmen und dokumentieren Sie Rückstellprozesse.
 


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