Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. bietet verschiedene Workshops zur Aufklärung über Lebensmittelverschwendung sowie zur Reduzierung von Lebensmittelabfall an.

Kategorie

Gesellschaft

Wo

Saarland

Wirkungsfeld

regional

Wer

Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V.
 

Ansprechpartner
Melanie Malter-Gnanou, Fachpromotorin Globales Lernen

Das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. bietet verschiedene Workshops zur Aufklärung über Lebensmittelverschwendung sowie zur Reduzierung von Lebensmittelabfall an.

Workshopangebote im Saarland
Umsetzung und Maßnahmen

1. Filmvorführung mit Workshop

In einer Gruppe wird der Film „10 Milliarden - wie werden wir alle satt“ von Valentin Thurn angesehen. Der Film berichtet zeigt welche unterschiedlichen Produktionsformen von Nahrung es auf der Welt gibt und welche Vor- und Nachteile diese auf Mensch und Umwelt hat. Die Zuschauenden erhalten die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu den unterschiedlichen Produktionsweisen zu machen.

Bei jüngeren Teilnehmenden (10 bis 14 Jahre) wird mit einem Fragebogen zum Film gearbeitet. Nach dem Film tauschen sich die Teilnehmenden in Gruppen aus, was sie betroffen gemacht hat und was ihnen Hoffnung gegeben hat. Gemeinsam wird überlegt, was gegen Lebensmittelverschwendung unternommen werden kann. Die Teilnehmenden schauen genau, was sie im eigenen Umfeld und an der eigenen Ernährungsweise umsetzen können und wollen, um eine nachhaltigere Ernährung zu erreichen.

Im Anschluss an die Diskussion und Ideenfindung kann ein gemeinsames Essen mit alternativen nachhaltigen Ansätzen vorbereitet und durchgeführt werden. Filme können auch kapitelweise angeschaut werden, um die Teilnehmenden nicht zu überfordern. 

2. Workshop zum ökologischen Fußabdruck

Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander wieviel Ressourcen die Produktion ihrer Lebensmittel verbraucht und was Verpackung und Entsorgung noch für weitere Auswirkungen auf unsere Umwelt haben. Gemessen wird das Ganze anhand des ökologischen Rucksacks.

Die Menschen in den Industrienationen verbrauchen wesentlich mehr Ressourcen, als Menschen in ärmeren Regionen. Dies kann sehr anschaulich anhand des ökologischen Rucksacks wie des ökologischen Fussabdrucks dargestellt werden. Am Beispiel Ernährung wird sehr anschaulich gezeigt, wie weit die meisten Menschen in Deutschland von Anbau und Weiterverarbeitung unserer Lebensmittel entfernt sind und was das mit uns und dem Rest der Welt macht. Sehr einfach können wir den ökologischen Rucksack unserer Ernährung verringern und mit etwas Kreativität wird uns dies sicherlich bereichern.

Die Teilnehmenden kreiieren innerhalb des Workshops ein dreigängiges Menu und bewerten den dadurch entstandenen ökologischen Rucksack. Gemeinsam erarbeiten sie Möglichkeiten diesen ökologischen Rucksack zu verkleinern und überlegen, in wie weit sie diese Möglichkeiten in ihren eigenen Alltag einbauen können (z. B. nur noch saisonales Obst und Gemüse zu verkochen, Reste zu verwerten).
 

Erfolge und Einsparungen

Sensibilisierung führt zu einem veränderten Ernährungsverhalten. Selbst wenn dadurch weniger Fleisch konsumiert, mehr regionale und saisonale Produkte gekauft werden, ist das schon ein Erfolg und eine Einsparung. Durch den Workshop zum ökolgischen Fußabdruck wird das Bewusstsein für die Auswahl der täglichen Lebensmittel geschärft und die weltweiten Auswirkungen werden spürbarer. Es kann mehr Eigenverantwortung übernommen werden, indem jeden Tag entschieden wird was ich esse und wie gross mein ökologischer Rucksack dadurch wird.
 


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