Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Der Runde Tisch vernetzt und fördert Projekte, um die Aufmerksamkeit und die Sensibilität für das Thema Lebensmittelverschwendung und Wertschätzung für Lebensmittel entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu erhöhen.

Kategorie

Außer-Haus-Verpflegung

Wirkungsfeld

landesweit

Wo

Nordrhein-Westfalen

Wer

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
 

Ansprechpartner
Katharina Burusig

Der Runde Tisch vernetzt und fördert Projekte, um die Aufmerksamkeit und die Sensibilität für das Thema Lebensmittelverschwendung und Wertschätzung für Lebensmittel entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu erhöhen.

Runder Tisch „Neue Wertschätzung für Lebensmittel“
Herausforderung und Problematik

Im Dezember 2010 hat das NRW-Verbraucherschutzministerium einen Runden Tisch „Neue Wertschätzung für Lebensmittel“ ins Leben gerufen, zu dem jährlich Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft, des Einzelhandels, der Lebensmittelwirtschaft, von Verbraucher- und Wohlfahrtsverbänden sowie der Wissenschaft zusammenkommen, um gemeinsam über praktikable Handlungsansätze zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung zu diskutieren. Ziel des Runden Tisches ist neben Vernetzung und Förderung von Projekten, die Aufmerksamkeit und die Sensibilität für das Thema Lebensmittelverschwendung und Wertschätzung für Lebensmittel entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu erhöhen. Durch den regelmäßigen Austausch konnten in Nordrhein-Westfalen verschiedene wegweisende Projekte ins Leben gerufen, Kooperationen gebildet und die Zusammenarbeit gefördert werden.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Im Frühjahr 2012 wurde eine vom NRW-Verbraucherschutzministerium beauftragte Studie der Fachhochschule Münster und der Verbraucherzentrale NRW mit dem Titel „Verringerung von Lebensmittelabfällen – Identifikation von Ursachen und Handlungsoptionen in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Sie ist wesentliche Grundlage der vom Runden Tisch beschlossenen Handlungsempfehlungen. 

Ein Werkzeugkoffer für Lehrkräfte an Grundschulen und weiterführenden Schulen in NRW wurde durch die Universität Paderborn mit der Verbraucherzentrale NRW entwickelt. Die Unterrichtsmaterialien des Werkzeugkoffers, der im Internet zur Verfügung steht, wurden inzwischen um Module für berufsbildende Schulen erweitert. Der Koffer ist auch Teil der flankierenden Maßnahmen des EU-Schulobst- und -gemüseprogramms, das in NRW im Schuljahr 2014/2015 über 186 000 Schülerinnen und Schüler in über 1 000 Grund- und Förderschulen erreicht. 

Ein studentischer Wettbewerb der Verbraucherzentrale NRW an der Ecosign Akademie für Gestaltung in Köln mit dem Titel „Verzehrte Welt“ erbrachte eine Reihe guter Ideen.
 

Erfolge und Einsparungen

Zur Verringerung der Lebensmittelverluste in der Produktion hat das NRW-Verbraucherschutzministerium das Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke mit einem Forschungsprojekt beauftragt, dessen Ergebnisse bis Ende 2016 vorliegen sollen. Ziel des Vorhabens ist es, mit Unternehmen der Lebensmittelbranche einen praxisorientierten Leitfaden zur Erhebung, Nutzung und Kommunikation von Daten zu Lebensmittelverlusten zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen den Unternehmen helfen, Lebensmittelverluste wirksam vermeiden zu können. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird unter anderem ermittelt, welche bestehenden Abfalldefinitionen in der Praxis anwendbar sind, welche Informationen zu Lebensmittelverlusten in Unternehmen vorhanden sind und welche Hindernisse bei der Ermittlung von Abfalldaten in Unternehmen auftreten.
 


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