Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Durch regionale Vermarktung gibt Querfeld krummem, zu kleinem oder zu großem Obst und Gemüse eine zweite Chance.

Kategorie

Produktion

Wo

Berlin

Wirkungsfeld

regional

Wer

Querfeld

Ansprechpartner
Frederic Goldkorn

Durch regionale Vermarktung gibt Querfeld krummem, zu kleinem oder zu großem Obst und Gemüse eine zweite Chance.

Querfeld
Herausforderung und Problematik

„ugly fruits“ – das ist zu kleines, zu großes oder zu krummes Obst und Gemüse. In Supermärkten verkauft wird es nur selten. Das Projekt Querfeld bringt es wieder an die Kunden.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Seit 2015 beliefert das soziale Unternehmen in Berlin und München unter anderem Kitas und Schulen mit „ugly fruits“ – Tendenz steigend. Dafür nimmt Querfeld regionalen Bio-Landwirtschaftsbetrieben die saisonalen Produkte ab, die als nicht vermarktbar eingestuft werden. Die Partnerbetriebe schätzen, dass dies im Durchschnitt etwa 20 bis 40 Prozent jeder Ernte betrifft. Die Vermarktung der „ugly fruits“ soll die vermeidbare Lebensmittelverschwendung reduzieren und für einen effizienteren Umgang mit Ressourcen sorgen. Den Landwirten eröffnet die Verwertung zusätzliches Einkommen. Die Abnehmerinnen und Abnehmer profitieren, da die krumme Ware preiswerter als „normales“ Obst und Gemüse angeboten werden kann. Das ermöglicht beispielsweise Einrichtungen mit einem knappen Einkaufsbudget den Kauf von Bio-Lebensmitteln. Darüber hinaus will das Unternehmen für die Vielfalt der Natur sensibilisieren und saisonalen Konsum fördern. Querfeld leistet zudem Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Aktionen sowie Bildungsmaterialien für Kitas schaffen Bewusstsein für die Thematik und tragen dazu bei, auch auf individueller Ebene Lebensmittelabfälle zu reduzieren.
 

Erfolge und Einsparungen

Wöchentlich liefert das Unternehmen mehrere Tonnen „ugly fruits“ – Tendenz steigend. Durch zusätzliche gemeinschaftliche Aktionen wie dem Essensretterbrunch oder die Belieferung von mobilen Großküchen wurden 2016 knapp 30 Tonnen „ugly fruits“ gerettet.
 


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