Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Der Online-Shop von „Veggie Specials“ bietet neue Absatzwege für biologische und vegane Lebensmitteln mit kurzer Haltbarkeit oder produktionsbedingten Fehlern.

Kategorie

Handel

Wirkungsfeld

bundesweit

Wo

Sachsen

Wer

Veggie Specials
 

Ansprechpartner:in
Johanna Willimsky

Der Online-Shop von „Veggie Specials“ bietet neue Absatzwege für biologische und vegane Lebensmitteln mit kurzer Haltbarkeit oder produktionsbedingten Fehlern.

Veggie Specials
Herausforderung und Problematik

Überproduktion und Normabweichungen bei der Konsistenz, Größe oder Farbe eines Produktes kommen immer wieder vor. Aber auch Etiketten können fehlerhaft bedruckt sein oder das Produkt wiegt weniger, als auf der Verpackung angegeben. Aus all diesen Gründen landen genießbare Lebensmittel häufig im Müll. Das möchte „Veggie Specials“ verhindern und ermöglicht neue Vertriebswege.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Der Vertrieb der Lebensmittel, die es nicht mehr in den regulären Handel schaffen, erfolgt über den Online-Shop auf www.veggie-specials.com. Dort kann jeder und jede Tofu, Müsli, Tee oder andere bio-vegane Produkte vergünstigt bestellen: die Lebensmittel werden gerettet. Außerdem werden die Produkte für mehr Menschen interessant. Auf diese Weise möchte „Veggie Specials“ auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, pflanzlichere Ernährung stärken.
Das Start-Up kooperiert dazu mit mehreren Lebensmittel-Herstellern. Um ausgemusterten Tofu weiterzuverkaufen hat sich „Veggie Specials“ etwa mit der „Taifun-Tofu GmbH“ zusammengeschlossen. Fehlerhafte Ware des Tofu-Herstellers etikettiert das Unternehmen für den Vertrieb über den Online-Shop von „Veggie Specials“ um – zum Beispiel mit der tatsächlichen Gewichtsangabe. 
Unter der Marke „Tofu Mama“ bekommen einzelne Sorten außerdem kreative Namen wie „Super Super Softie“ (Seidentofu), „Rote Zora“ (Paprikatofu) oder „Wiener Randalierer“ (Tofu-Wiener) und damit eine zweite Chance.
 

Erfolge und Einsparungen

Im Jahr 2019 konnten über den Online-Shop rund 250.000 Produkte verkauft und damit mehrere Tonnen Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt werden.
 


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Mit „Veggie Specials“ könnt ihr dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten –  das schont nicht nur wertvolle Ressourcen, die für die Produktion dieser Lebensmittel eingesetzt wurden, sondern gleichzeitig auch euren Geldbeutel. Wir sind überzeugt, dass Lebensmittelwertschätzung eine der effektivsten Möglichkeiten ist, Ressourcen zu schonen und etwas gegen den Welthunger und Klimaprobleme zu tun.

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Matthias Beuger, Geschäftsführer und Inhaber „Veggie Specials“
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