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Aktionswoche "Genießen ohne Reste"

Infoplakat der Aktionswoche
Infoplakat der Aktionswoche
Aufsteller in Kantine
 

Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und „United Against Waste e. V.“ riefen mit einer bundesweiten Aktion zu bewusstem Umgang mit Lebensmitteln auf.

Vom 30. Mai bis 6. Juni  informierten Betriebsrestaurants ihre Gäste mit Broschüren, Postern, Tischaufstellern und eigenen Aktionen über das Thema Lebensmittelverschwendung. Bundesweit nahmen über 750 Betriebsrestaurants teil, unter anderem von Unternehmen wie Allianz Deutschland AG, ABConcepts Verpflegungsmanagement, AlsterFood GmbH, apetito AG, Dorfner Menü CSO GmbH & Co. KG, EUREST DEUTSCHLAND GmbH, Rational AG, Rieber GmbH & Co. KG, CHEFS CULINAR West GmbH & Co. KG , Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG , METRO Cash & Carry Deutschland GmbH, SV-Business Catering GmbH, s.Bar GmbH, Schubert Speisenversorgung GmbH & Co. KG, WISAG Catering Holding GmbH & Co. KG, Sodexo Services GmbH, Dussmann Group.

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft:

„Mein Ziel ist, die vermeidbaren Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren. Dafür müssen wir auch in den Kantinen ansetzen, denn hier – genauso wie in Restaurants und beim Catering – werden mehr als ein Drittel der produzierten Lebensmittel weggeworfen. Und weil diese Angebote jeden Tag millionenfach genutzt nutzen, wollen wir mit unserer Aktion für den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren und zeigen, wie wir im Alltag Lebensmittelabfälle reduzieren können. Wenn jeder von uns bewusster am Buffet zugreift oder bei kleinem Hunger eine halbe Portion bestellt, können wir viele Lebensmittel vor der Tonne retten.“

Torsten von Borstel, Geschäftsführer von United Against Waste e. V.:

„Wir freuen uns über die große Resonanz namhafter Unternehmen und das Engagement vieler unserer Mitglieder bei dieser Aktion. Dies sollte Beispiel geben, aktiver gegen Lebensmittelabfall vorzugehen, aber auch die Gäste zu sensibilisieren. Es bewegt sich etwas: in Krankenhäusern, Betriebskantinen, Hotels, Gastronomie und Schulverpflegung entstehen Maßnahmen, die zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen. Checklisten und Messverfahren zeigen Betrieben Einsparpotenziale und wo in einer Großküche wie viel Abfall entsteht“.

Von etwa 70,5 Kilogramm Lebensmitteln, die jedes Jahr im Außer-Haus-Bereich pro Person bereitgehalten werden, landen rund 23,6 Kilogramm im Müll. Ein Teil wird nicht aufgegessen, ein anderer Teil bleibt auf Buffettischen, in der Essensausgabe oder im Lager liegen. Ein Großteil der Kantinenbesucher würde aktiv etwas dagegen tun: 25 Prozent würden am Buffet weniger nehmen, 13 Prozent zu kleineren Portionen greifen und eher Nachschlag holen. Für rund 85 Prozent der Bundesbürger ist eine gute Planung am ehesten geeignet, Reste in der Außer-Haus-Verpflegung zu vermeiden, 78 Prozent nannten hierbei die Sensibilisierung der Mitarbeiter und 75 Prozent die Bereitschaft der Gäste selbst, Reste zu vermeiden. Das ergab eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des BMEL.

Die Informationsbroschüre zur Aktionswoche gibt es hier als pdf-Datei (1,6 MB).
Die Infographik "Wo Lebensmittelabfälle entstehen" finden Sie hier als druckfähige pdf-Datei (7,5 MB).
Die Inforgrafik "So viele Lebensmittel landen in der Tonne" finden Sie hier als druckfähige pdf-Datei (4,5 MB).

 

 

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