Verschiedenes Gemüse, darunter einige Bio-Produkte.
Gewinner in der Kategorie Handel

Penny Markt GmbH

Quelle: Penny GmbH

Der Bundespreis 2019 in der Kategorie Handel geht an die Penny Markt GmbH für die Projekte „Kostbares retten“ und „Naturgut Bio-Helden“. Von nun an findet auch optisch nicht perfektes Obst und Gemüse ein Zuhause und durch Hinweise auf Penny-Molkereiprodukte wird deutlich: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum.

Kleinwüchsige Tomaten, grünliche Zitronen oder krumme Möhren: Seit 2016 kommt bei PENNY (Köln, Nordrhein-Westfalen) auch Bio-Obst und -Gemüse mit Schönheitsfehlern ins Regal. Unter der Eigenmarke Naturgut Bio-Helden vermarktet der Discounter deutschlandweit optisch nicht perfektes Obst und Gemüse. Davon profitieren Kundinnen und Kunden sowie Erzeugerinnen und Erzeuger gleichermaßen. Bei den Kundinnen und Kunden steigt die Wertschätzung von Lebensmitteln, da sie erfahren, dass Obst und Gemüse nicht perfekt aussehen müssen, um gut zu schmecken. Erzeugerinnen und Erzeuger können mehr Ware in Bio-Qualität zu angemessenen Preisen vermarkten und gleichzeitig sinkt der Sortieraufwand.

Die Bio-Helden sind inzwischen so beliebt, dass PENNY das Angebot von 13 auf – je nach Saison– bis zu 21 Artikel erhöht hat. Seit 2018 sind zudem die Naturgut Junior-Helden im Angebot. Diese stammen von Bauernhöfen, die beim Obstanbau auf ökologischen Landbau umgestiegen sind und einen angemessenen Aufpreis für ihre Umstellungsware erhalten. Wer die Junior-Helden kauft, unterstützt auch die Ausweitung der Bio-Anbauflächen.

Auch die Verpackungen der Molkereiprodukte der PENNY-Eigenmarke haben sich verändert: Sie sind mit einem deutlichen Hinweis versehen, dass sie womöglich nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehrt werden können. Die Verbraucherinnen und Verbraucher werden mit dem Hinweis: „Riechen. Probieren. Genießen.“ ermuntert, ihren eigenen Sinnen zu trauen, damit kostbare Lebensmittel nicht vorschnell entsorgt werden. Die Kampagne „Kostbares retten“ startet mit sieben Produkten – darunter Milch, Joghurt, Sahne und Butter; weitere sollen folgen.

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Quelle: BMEL