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Die Jury

Die Jury des Bundespreises für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung v.l.n.r.: Ingrid Hartges, Christoph Minhoff, Bundesminister Christian Schmidt, Cherno Jobatey, Christian Rach, Yvonne Willicks, Valentin Thurn. Es fehlt der Juryvorsitzende Prof. Dr. Klaus Töpfer.
Quelle: BMEL/phototek.net/Michael Gottschalk

Wer ausgezeichnet wird, entscheidet eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Vorsitz:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer, ehem. Bundesumweltminister, Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS)

„Die alltägliche Verschwendung von Lebensmitteln in unserem Land ist erschreckend hoch. Wenn sich die Staatengemeinschaft im September dieses Jahres unter dem Dach der Vereinten Nationen Nachhaltigkeitsziele gibt, dann heißt das bei der Umsetzung des Ziels zur Ernährung für Deutschland vor allem: reduziert die Verschwendung!  Das vorhandene vielfältige Engagement gegen diese Verschwendung begrüße ich sehr! Es ist auszeichnungswürdig, es muss noch stärker zum Kern des Handelns von uns allen werden. Der Zu gut für die Tonne! - Bundespreis ist ein hervorragendes Vehikel dafür. Ich bin gespannt zu lernen, welche Ideen in den vergangenen Jahren entstanden sind und wo sie bereits weiteres Engagement befördert haben.“

Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.

„Lebensmittelabfälle zu vermeiden ist eine Herzensangelegenheit des Gastgewerbes – aus Gründen der Nachhaltigkeit, aber auch aus kaufmännischer Sicht. Der Zu gut für die Tonne!-Bundespreis macht das vielfältige Engagement in diesem Bereich sichtbar. Wir wollen Unternehmer wie Gäste weiterhin für dieses so wichtige Thema sensibilisieren.“

Cherno Jobatey, TV-Moderator und Journalist

„Wenn man Lebensmittel wegwirft, vergeudet man auch die Ressourcen, die notwendig waren, um sie herzustellen. Am besten kauft man nur das ein, was man auch sicher in der nächsten Zeit verzehren kann. Dabei hilft es auch, nie hungrig einkaufen zu gehen. Ich freue mich auf viele weitere Ideen, die helfen, die Lebensmittelverschwendung zu stoppen.“

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.

„Lecker, nahrhaft, wertvoll – Lebensmittel sind unsere täglichen Mittel zum Leben. Trotzdem landen Jahr für Jahr zu viele Lebensmittel auf dem Müll. Wir alle sind deshalb aufgerufen, sorgsamer damit umzugehen und gemeinsam etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Besonders innovative und effektive Ideen wollen wir mit diesem Bundespreis fördern und auszeichnen.“

Christian Rach, Sternekoch, Moderator und Fernsehkoch

„313 kg Lebensmittel werden pro Sekunde alleine in Deutschland weggeworfen - das sind 27 043 200 kg pro Tag, macht pro Jahr unglaubliche 9 870 768 000 kg.

Rund 10 Mrd. kg. Lebensmittel landen also achtlos im Müll – bei weltweit über einer Milliarde hungernder Menschen. In der Theorie könnte man also allein mit dieser Menge alle hungernden Menschen mit 10 kg Lebensmitteln pro Person versorgen. Wer kann da noch für sich verantworten so viel wegzuwerfen?“

Valentin Thurn, Dokumentarfilmer („Taste the Waste“), Mitbegründer von foodsharing.de

„Wenn wir gegen die Lebensmittel-Verschwendung vorgehen wollen, müssen alle Akteure entlang der Produktionskette zusammenwirken. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Handel zu. Besonders effektiv wäre es, wenn Supermarkt-Ketten auf Verbraucher, Lebensmittelindustrie oder Landwirtschaft einwirken. Auf Wettbewerbsbeiträge aus diesem Bereich bin ich besonders gespannt.“

Yvonne Willicks, Fernsehmoderatorin (WDR-Servicezeit und ARD-Haushaltscheck)

„Die Vielfalt derjenigen, die etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun, ist bemerkenswert. Die Bewerbungen für den Bundespreis reichten vom Handel bis zu kleinen, ideellen Projektideen. Für die nächste Bewerberrunde wünsche ich mir noch mehr Ideen, die praxisorientiert sind und Aufklärungsarbeit leisten. Denn ein großer Teil der Lebensmittelverschwendung findet im privaten Haushalt statt. Gerade schulische und vorschulische Projekte sowie Beiträge von Familien, die ganz aktiv etwas tun, wären wünschenswert. Der Bundespreis ist ein wichtiges Signal: Wir können alle was tun!“

Dr. Dr. Klaus Töpfer über den Bundespreis

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