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Die Gewinner

Der Jury unter Vorsitz von Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe e.V. hat aus den über 150 Bewerbungen für den Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung 2018 die besten Projekte ausgewählt. Der Preis wird wie in den Vorjahren in den Kategorien Handel, Gastronomie, Landwirtschaft & Produktion sowie Gesellschaft & Bildung vergeben. Die Auswahl der Siegerinnen und Sieger ist auch in diesem Jahr nicht leicht gefallen. Der Förderpreis wurde in diesem Jahr an drei junge Start-Up-Ideen vergeben.

 Die Nominierten und Gewinner werden auch in der Broschüre vorgestellt.

 Folgende Projekte nahmen die Zu gut für die Tonne!-Trophäe entgegen:

Gewinner in der Kategorie Produktion: Gärtnerei Schnelles Grünzeug

© BMEL Christof Rieken
© BMEL Christof Rieken

Seit 2015 fermentiert die Gärtnerei Schnelles Grünzeug überschüssiges Gemüse vom Feld oder Gemüse, das einen Markttag hinter sich hat und nicht mehr verkauft werden kann. Das „Fermentierte Grünzeug“ vertreibt die Gärtnerei über einen Onlineshop und in der Gastronomie. Dem Vertrieb zugutekommt, dass die Gemüsefermentation gerade einen Boom erlebt. Im Jahr 2017 wurden rund zwei Tonnen Gemüse durch Fermentation vor dem Verderb gerettet.

Gewinner in der Kategorie Handel: SIRPLUS

© BMEL Christof Rieken
© BMEL Christof Rieken

SirPlus ist ein Laden und Onlineshop, in dem gerettete Lebensmittel verkauft werden.
Hier werden Lebensmittel angeboten, die im Handel nicht verkauft oder in der Produktion aussortiert wurden. Innerhalb der ersten sechs Monate hat SirPlus 600 000 Produkte bzw. rund 300 Tonnen Lebensmittel gerettet.

Gewinner in der Kategorie Gastronomie: NORDSEE

© BMEL Christof Rieken

Die NORDSEE GmbH reduziert Lebensmittelabfall auf verschiedenen Wegen, unter anderem über Doggybag-Stationen in 23 Filialen. Dort sind gratis nachhaltige To-go-Verpackungen erhältlich. Anhand der verbrauchten Verpackungen konnte das Unternehmen feststellen, dass die Doggybag-Station sehr gut angenommen wird. Im Rahmen der Aktion „30 % in den letzten 30 Minuten“ erhalten die Gäste 30 Prozent Rabatt auf alle fertig zubereiteten Lebensmittel aus der Theke.

Gewinner in der Kategorie Gesellschaft & Bildung: Wirf mich nicht weg!

© BMEL Christof Rieken

„Wirf-mich-nicht-weg!“ will durch Aufklärung und Wissensvermittlung in Schulklassen Lebensmittelabfälle verringern helfen. Das Projekt des Regionalen Umweltzentrum Hollen e. V. besucht pro Jahr
50 Grundschulen bundesweit. Die Kinder lernen an fünf handlungsorientierten Stationen, wie sie das Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden können.

Gewinner der Förderpreise: DingsDums Dumpling

© BMEL Christof Rieken
© BMEL Christof Rieken

Das Team von DingsDums Dumpling produziert und verkauft handgefertigte Teigtaschen aus überschüssigen Lebensmitteln. Hergestellt werden die Dumplings aus geretteten Lebensmitteln. Dadurch sind immer neue Teigtaschen im Angebot, die in Form, Farbe, Zubereitung und Geschmack stark variieren und in Fusion aus mehreren Küchen der Welt sind.

Gewinner der Förderpreise: Deine Ernte

© BMEL Christof Rieken
© BMEL Christof Rieken

DEINE ERNTE bietet die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel aus dem eigenen Garten anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. So verfaulen die frischen regionalen Gartenfrüchte nicht, sondern werden sinnvoll verwertet. DEINE ERNTE ist eine Internetplattform, über die Gartenbesitzerinnen und -besitzer ihre Ernte oder auch selbstgemachte Lebensmittel wie z. B. selbst gemachte Marmelade anbieten können.

Gewinner der Förderpreise: Crowdbutching

© BMEL Christof Rieken
© BMEL Christof Rieken

Die Crowdbutching.com GmbH vermarktet Fleisch von Kuh und Schwein, bevor das Tier geschlachtet wird, und beugt so der Verschwendung vor. Über die diversen Websites des Unternehmens können Verbraucherinnen und Verbraucher Fleischpakete von Kuh, Schwein oder Specials wie Weihnachts-Weidegans bestellen. Geschlachtet wird ein Tier erst, wenn genug Abnehmerinnen und Abnehmer zusammen sind und die Fleischpakete eines Tieres zu 100 % verkauft wurden. So wird kein Fleisch unnötig im Voraus produziert und muss am Ende weggeworfen werden.

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