Mehrere Rosenkohlköpfchen liegen in einer Schüssel. Neben der Schüssel liegen weitere Rosenkohlköpfchen verteilt.
Schon gewusst?

Faktenblatt: Rosenkohl

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In unserem Faktenblatt zu Rosenkohl finden Sie Informationen rund um Saisonalität & Regionalität, Lagerung, Haltbarkeit und Verwertung des Wintergemüses.

Saison und Regionalität

Oktober bis Februar in Deutschland.

September bis März in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien – aus diesen Ländern kommt der Großteil des hierzulande angebotenen Rosenkohls.

Weitere Informationen zum eigenen Anbau von Wintergemüse finden sie auf den Seiten des Bundesinformationszentrums für Landwirtschaft.

Lagerung

Frischer, roher Rosenkohl lagert am besten ungewaschen und ungeputzt in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks.

Bereits zubereiteter Rosenkohl hält sich in einer luftdicht verschließbaren Box oder einer abgedeckten Schüssel im obersten Fach des Kühlschranks (7 - 10 Grad) frisch.

Kohl sollte nicht zusammen mit Äpfeln oder Tomaten lagern, da diese Lebensmittel das Gas Ethylen verströmen, welches die Haltbarkeit von Kohl verkürzt.

Haltbarkeit

Sowohl roher als auch zubereiteter Rosenkohl halten sich bei richtiger Lagerung im Kühlschrank bis zu vier Tage.

Haltbar machen

Wie für das meiste Gemüse bieten sich zum Haltbarmachen von Rosenkohl die Methoden Einfrieren, Einkochen, Einlegen oder Fermentieren an. Informationen zum genauen Vorgehen gibt es hier.

Methode Wichtiger Hinweis Haltbarkeit
Einfrieren Den Rosenkohl vorher putzen und blanchieren. mind. sechs Monate
Einkochen Blanchierten oder rohen Rosenkohl verwenden. etwa ein Jahr
Einlegen Essig verwenden, kein Öl; vier bis sechs Wochen ziehen lassen. drei bis zwölf Monate
Fermentieren Einige Tage bis Wochen ziehen lassen. mehrere Monate

 

Verderb erkennen

Frischer Rosenkohl ist hell- bis dunkelgrün und hat feste und geschlossene Köpfchen. Gelbe oder fleckige Blätter deuten darauf hin, dass der Rosenkohl zwar noch gut, aber nicht mehr ganz frisch ist. In diesem Zustand sollten Sie ihn möglichst schnell verarbeiten. Sobald Rosenkohl Schimmel oder schwarze Flecken aufweist oder einen schlechten Geruch verströmt, darf er nicht mehr gegessen werden.

Zubereitung

  • Kochen: mit wenig Wasser und einer Prise Salz für etwa 12-18 Minuten
  • Braten: klein geschnitten mit Öl oder Butter in die Pfanne für etwa 20 Minuten
  • Backen: im Ofen für etwa 30 Minuten
     

Mehr Zubereitungstipps finden Sie beim Bundeszentrum für Ernährung.

Verwertung von Resten

Bei der richtigen Lagerung im Kühlschrank oder Gefrierfach können Sie das gekochte Rosenkohl-Gericht einfach im Topf, Backofen oder der Mikrowelle bei mindestens 70 Grad aufwärmen. So werden eventuelle Keime abgetötet.

Zubereitete Rosenkohl-Reste lassen sich außerdem am nächsten Tag gut in eine Gemüse-, Nudel-, oder Reispfanne integrieren. Gekochten Rosenkohl können Sie auch in einen Auflauf geben, im Ofen überbacken oder zu einer Suppe oder Eintopf weiterverarbeiten.

Resterezepte

Für eine Rosenkohlcremesuppe den zubereiteten Rosenkohl mit Wasser oder Milch aufgießen, gekochte Kartoffeln oder Haferflocken, Gewürze und – wer möchte – geriebene Nüsse beigeben. Nun alles cremig pürieren und Flüssigkeit zugeben bis die Konsistenz stimmt. Mit Brot oder Croutons servieren.

Oder wie wäre es mit Rosenkohl-Bratlingen? Gekochten Rosenkohl mit etwa derselben Menge Kartoffeln klein stampfen, etwa 70 Gramm Semmelbrösel, ein Ei, Salz, Pfeffer und Muskat hinzufügen und zu einer Masse verarbeiten. Diese anschließend zu kleinen Bratlingen formen, etwas Butter in der Pfanne erhitzen und die Bratlinge braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

Noch mehr Inspiration finden Sie in unserer Beste-Reste-Datenbank und den #restereloaded-Videos.

Wissenswertes rund um das Thema Kohl und Erklärungen, warum dieser gut für Gesundheit und Klima ist, gibt es übrigens hier und im Saisonkalender von IN FORM.