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04.07.2018 | Beispielhaft, Meldungen

Bayern entwickelt den Food-Scanner gegen Foodwaste

Ist das noch gut oder muss das schon weg? Diese Frage soll zukünftig ein Food-Scanner für Händlerinnen und Händler sowie Verbraucherinnen und Verbraucher für ausgewählte abgepackte Lebensmittelzuverlässig beantworten. Im bayerischen Ernährungsministerium wurde im Mai 2018 ein erster Prototyp vorgestellt, der mittels Infrarotmessung feststellen kann, ob ein Lebensmittel bereits verdorben ist oder nicht.
Food-Scanner beim Praxiseinsatz, ©Hauke Seyfarth

Der Food-Scanner ist ein kleines Gerät, das mit einer Smartphone-App verknüpft unter anderem den Reifegrad von Obst und Gemüse analysiert. Gerade für die wertvollen Früchte erhofft sich die bayerische Ernährungsministerin Michaela Kaniber spürbar weniger Abfälle. Denn Obst und Gemüse werden noch immer am häufigsten weggeworfen. Der Scanner soll aber auch anzeigen können, ob beispielsweise Hackfleisch noch verzehrbar ist.

Mit dem Projekt will das bayerische Ernährungsministerium einen neuen Weg bei der Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beschreiten. Dazu soll der Prototyp möglichst schnell die Marktreife erreichen. An der Entwicklung sind zwei Fraunhofer-Institute, die Technische Hochschule Deggendorf und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf beteiligt.

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