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01.02.2018 | Beispielhaft

Als Bauernpate den Wert von Lebensmitteln begreifen

Als Bauernpate den Wert von Lebensmitteln begreifen
© famveldman - AdobeStock

Woher kommt eigentlich unser Essen? Auf diese und weitere Fragen bekommen Kinder im Projekt Bauernpaten Antworten.

Bildung ist wichtig, um die Lebensmittelverschwendung zu stoppen: Nur wer versteht, wie viele Rohstoffe, Arbeit und Zeit in Lebensmitteln stecken, begreift, wie wertvoll sie sind. Und was wir wertschätzen, werfen wir nicht achtlos weg. Das gilt schon für die Kleinsten. Bei ihnen setzt das Projekt Bauernpaten an.

Wie die Bauernpaten Ernährungswissen vermitteln

Das Projekt Bauernpaten holt Grundschüler auf den Bauernhof, um ihnen den Wert von (regionalen) Lebensmitteln zu vermitteln: Zuerst besucht ein Landwirt, der Bauernpate, eine Klasse und erklärt Einzelheiten zur Hofbesichtigung. Danach verbringen die Schüler einen ereignisreichen Tag auf dem Bauernhof. Während die Klassen kostenlos die Arbeitsabläufe dort kennenlernen können, bekommen die Landwirte ein Honorar – schließlich entfällt eine Arbeitskraft im Betrieb. Durchgeführt wird das Projekt vom LandFrauenverband Sachsen-Anhalt e. V. im Auftrag der AOK Sachsen-Anhalt.

Lernen auf dem Bauernhof – auch außerhalb von Sachsen-Anhalt

Bisher gibt es das Projekt Bauernpaten nur in Sachsen-Anhalt und nur Schulen aus diesem Bundesland können bislang teilnehmen. Wer nicht dort wohnt und Lust hat, seinen Kindern einen Tag auf dem Bauernhof zu ermöglichen, kann sich an einen kinderfreundlichen Betrieb in seiner Umgebung wenden. Zu empfehlen sind sogenannte Lehr- oder Lernbauernhöfe, die in der Regel von Schulklassen und zum Teil auch von einzelnen Kindern besucht werden können. Kinderbauernhöfe bieten die Chance für ein gemeinsames Familienwochenende.

 


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Initiative Zu gut für die Tonne!
Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Pro Person und Jahr sind das rund 82 Kilogramm Lebensmittelabfall. Rund zwei Drittel davon wären vermeidbar. Wie sich Lebensmittelabfälle reduzieren lassen, zeigt die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherverbände, Kirchen und NGOs unterstützen die Initiative. Unter www.zugutfuerdietonne.de finden sich Tipps zu Lebensmittellagerung und -haltbarkeit, Fakten zur Lebensmittelverschwendung sowie Rezepte für beste Reste.

Pressekontakt
Zu gut für die Tonne!
Eine Initiative des BMEL
Sarah Hermges
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn
Telefon: +49 (0)228 996845-7340
E-Mail: kontakt@remove-this.zugutfuerdietonne.de
Weitere Presseinformationen und Bildmaterial unter: https://www.zugutfuerdietonne.de/presse/

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