Abfälle entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette reduzieren

Unsere Strategie

Quelle: BMEL

Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an. Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung möchte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Handels- und Verbraucherebene bis 2030 halbieren. Zudem nimmt die Strategie die Primärproduktion sowie die Verarbeitung in die Pflicht.

Weltweite Probleme wie die Ressourcenknappheit, der steigende Verbrauch von Land, die Treibhausgasemissionen und letztlich der Klimawandel sind untrennbar mit der Verschwendung von Lebensmitteln verbunden. Viele Staaten setzen sich daher zunehmend gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen hat das Ziel gegen Hunger und Fehlernährung vorzugehen sowie Lebensmittelverluste und -abfälle zu reduzieren. 

Dieser ethischen, ökologischen und ökonomischen Herausforderung widmet sich das BMEL mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Das Ziel: Bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf halbieren und Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette deutlich verringern. Denn: Nicht nur in Privathaushalten landen Lebensmittel in Folge falscher Lagerung oder Planung im Müll. Auch in Produktion und Handel fallen Lebensmittelabfälle an – zum Beispiel, wenn zu viel oder fehlerhaft produziert wird oder das Obst und Gemüse am Markt nicht abgenommen wird.

Lebensmittelverschwendung lässt sich daher nur unter Beteiligung aller Akteure effektiv bekämpfen. In vier Handlungsfeldern – der Politik, der Wirtschaft, der Gesellschaft und durch Forschung und Digitalisierung – wollen wir die Lebensmittelversorgungskette so gestalten, dass Abfälle gar nicht erst entstehen.

Erklärfilm zur Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

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