Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Die App „Tauschladen“ ist eine Plattform, auf der Privatpersonen Lebensmittel anfragen, zur Verfügung stellen und austauschen können. Sie vernetzt Haushalte in unmittelbarer Umgebung und hilft Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Kategorie

Gesellschaft

Wo

Hessen

Wirkungsfeld

regional

Wer

Tauschladen
 

Ansprechpartner:in
Jakob Köhnemann, Founder/Owner

Die App „Tauschladen“ ist eine Plattform, auf der Privatpersonen Lebensmittel anfragen, zur Verfügung stellen und austauschen können. Sie vernetzt Haushalte in unmittelbarer Umgebung und hilft Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

„Tauschladen“: Lebensmittel retten per App
Herausforderung und Problematik

Wenn ein Ei für den Kuchen fehlte, ging man früher zur Nachbarin. Heute ist das selten geworden. Vor allem in Großstädten, in denen die Nachbarschaft oft unbekannt ist. Wenn dann auch noch der Supermarkt geschlossen hat, muss unter Umständen ein Rezept über Bord geworfen werden. Bleiben die anderen, eventuell leicht verderblichen Zutaten für den Kuchen oder das Gericht dann übrig und landen in der Tonne? Für beide Probleme bietet die „Tauschladen“-App Abhilfe.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Die App ist eine Plattform, die es ihren Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, Lebensmittel untereinander auszutauschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Lebensmitteltausch-Apps ist sie nachfrage-, statt angebotszentriert: Der App-Anwender oder die App-Anwenderin gibt das gesuchte Produkt ein und erhält eine Übersichtskarte. Die Karte zeigt Haushalte in unmittelbarer Nähe an, in denen das Lebensmittel übrig oder in der Regel verfügbar ist.

Diese Übersicht ist möglich, weil die App bei jeder Registrierung nach dem Lebensmittel-Angebot der Nutzerin oder des Nutzers fragt. Über akute Reste hinaus, kann die App auch den Grundvorrat eines Haushalts erfassen. Das Einstellen eigener Angebote belohnt sie mit sogenannten „FairPoints“, mit denen die Lebensmittel anschließend getauscht werden. Die App steht kostenlos zum Download für iOS- und Android-Geräte zur Verfügung.
 

Erfolge und Einsparungen

Im Januar 2018 begann die Pilotphase in Frankfurt am Main. Aufgrund zahlreicher Anfragen außerhalb der Startregion ist die App inzwischen deutschlandweit nutzbar. Nach drei Monaten (Stand März 2018) lag die Nutzerzahl im mittleren dreistelligen Bereich.
 


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Registriert euch und stellt mindestens ein eigenes Angebot ein. Etwas, das ihr in der Regel Zuhause habt. Eine gewisse Grundausstattung haben ja die meisten Haushalte. Nur so kann der Stein ins Rollen kommen.

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Jakob Köhnemann (Tauschladen)
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