Möhren in einem Glas mit Wasser
Schon gewusst?

Möhren, Brot, alter Käse: So werden Lebensmittel wieder frisch

Quelle: adobeStock - sun_apple

Schlaffes Gemüse, hartes Brot oder trockene Nudeln – zum Wegwerfen viel zu schade. Viele Nahrungsmittel mit kleinen Makeln lassen sich wunderbar auffrischen und so vor der Tonne bewahren. Mit den folgenden Tipps machen Sie altbackenes Brot wieder weich, Gemüse knackig und Salat frisch.

Einige Lebensmittel neigen selbst bei richtiger Lagerung dazu, recht schnell an Frische zu verlieren und eine gummiartige oder trockene Konsistenz anzunehmen. Deshalb verraten wir, was bestimmte Lebensmittel brauchen, um wieder frisch und schmackhaft zu werden.

Salat und Kräuter auffrischen

Wer welken Salat wieder frisch machen möchte, legt die Salatblätter für einige Zeit in kaltes Wasser. So wird der Salat wieder etwas knackiger. Festere Salatsorten wie Radicchio, Römersalat, Chicorée und Salatherzen lassen sich sowohl roh mit Hilfe des Wasserbades auffrischen, aber auch erhitzt z.B. auf dem Grill genießen. Bevor ein welker Salat weiterverarbeitet wird, sollte er jedoch auf seine Genießbarkeit untersucht werden.
Um welke Kräuter aufzufrischen, behandeln Sie sie ähnlich wie Schnittblumen: etwas anschneiden und anschließend in ein Gefäß mit Wasser stellen. Nach kurzer Zeit sind sie wieder frisch.

Tipp für knackiges Wurzelgemüse

Knollengemüse wie Karotten, Radieschen oder Rote Bete brauchen Sie ähnlich wie Salat und Kräuter nur mit ausreichend Wasser zu versorgen, um sie wiederzubeleben. Das Gemüse braucht allerdings etwas länger: Am besten legen Sie es für mehrere Stunden oder über Nacht in ein Gefäß mit Wasser oder wickeln es in ein feuchtes Tuch – idealerweise im Kühlschrank. Die Wurzeln nehmen das Wasser auf und werden knackiger.

Altes Brot wird knusprig frisch

Wer kennt es nicht? Wenige Tage nach dem Kauf sind das leckere Baguette oder die Frühstücksbrötchen vom Wochenende schon hart. Doch die Backwaren gehören noch längst nicht in die Tonne: Trockenes Brot lässt sich – mit etwas Wasser befeuchtet – in wenigen Minuten im Backofen aufbacken – und schmeckt dann fast so lecker wie am ersten Tag. Besonders hartes Brot können Sie auch zu Semmelbrösel verarbeiten oder Sie lassen sich durch unser #restereloaded-Tutorial inspirieren.

So wird Käse wieder weich

Bleibt der Käse mal zu lange auf dem Esstisch liegen oder wird im Kühlschrank vergessen, wird er rasch trocken und hart. Um ihn wieder verarbeiten und mit Genuss essen zu können, weichen Sie den hart gewordenen Käse für mindestens eine halbe Stunde in Milch ein – so wird er wieder weich.

Abhilfe für trockene Snacks

Kekse sind zwar von Natur aus eher trocken, länger gelagert können sie aber sehr trocken und hart werden. Wer sie lieber weicher mag, kann für einige Stunden einen aufgeschnittenen Apfel mit in die Keksdose legen. Das Obst gibt Feuchtigkeit an die Kekse ab und sie werden wieder weicher. Das funktioniert übrigens auch bei Kuchen oder – in der Weihnachtszeit – mit Lebkuchen.

Trockene Nudeln verwerten

Je nach Lagerung können übrig gebliebene Nudeln wässrig oder trocken werden. Um sie am nächsten Tag wieder schmackhaft zu machen, braten Sie aufgeweichte Nudeln am besten bei mittlerer Hitze kurz an. Bei besonders trockenen Nudeln empfiehlt es sich, sie nochmal ein bis zwei Minuten in kochendes Wasser zu geben. In unserem #restereloaded-Tutorial zeigen wir, wie Sie Nudelreste zum Beispiel zu einem leckeren Auflauf verarbeiten können.

Tipps für überreifes Obst

Überreifes Obst lässt sich nicht wieder frisch machen – dafür lässt es sich für viele leckere Rezepte verwenden. Braune Bananen eignen sich beispielsweise hervorragend als Zutaten für ein Bananenbrot oder als Smoothie. Im Sommer lässt sich auch prima Eis daraus machen. Bei verschrumpelten Äpfeln oder Birnen bietet es sich an, Apfelmus oder Apfelchips herzustellen.